Zufahrten zum geplanten Autohof und zu Amazon werden neu gestaltet

Kreisel soll Probleme lösen

Ortstermin an der Baustelle für den neuen Verkehrskreisel: Volker Ehrich, Martin Bode und Johannes van Horrick aus dem Technischen Rathaus, Bürgermeister Thomas Fehling und Investor Dirk Schade, der hier den neuen Autohof bauen wird (von links). Foto:  nh

Bad Hersfeld. Im Zuge der Errichtung des neuen Autohofes an der Bad Hersfelder Autobahn-Anschlussstelle wird zur Erschließung in der Hünfelder Straße ein Verkehrskreisel gebaut. Dieser entsteht im Kurvenbogen der Bundesstraße B 27 zwischen der Ampel an der Autobahnanschlussstelle und der sogenannten Sinti-Siedlung.

Der städtische Abwasserbetrieb wird gleichzeitig einen beschädigten Mischwasserkanal in einem Teilabschnitt von etwa 180 Meter Länge ersetzen. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen. Parallel dazu saniert schließlich noch Hessen Mobil die Straßenflächen, über die die Zufahrt zum Autohof ab 2017 hergestellt wird.

Die Arbeiten der drei Kooperationspartner wurden gemeinschaftlich an die Kirchheimer Firma Bickhardt Bau vergeben. Die Fertigstellung des Kreisels ist bis Ende November vorgesehen. Er soll heutige Probleme im Zusammenhang mit dem Verkehr zu und vom Amazon-Logistikzentrum entschärfen. Ein Erschließungsast wird in das neue Baugebiet unterhalb von Amazon hereinreichen, um den Autohof anzubinden.

Der Kreisverkehrsplatz wird zum überwiegenden Teil vom Investor des Autohofes, der S & S Motorpark GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Hersfeld, getragen. Das Bauwerk wird zum einen den Rückstau der Autohofgäste in Richtung Ampelanlage B 27 vermeiden. Weiteres Ziel des Kreisels ist, den Verkehr aus den umliegenden Gewerbegebieten neu zu strukturieren und zudem eine problemlose Anfahrt der Autohofbesucher zu ermöglichen.

Der neue Autohof umfasst eine Tankstelle mit Mineralöl- und alternativen Treibstoffen, verbunden mit einem Imbiss- und Serviceangebot sowie ergänzenden Dienstleistungsangeboten für den Durchreiseverkehr und örtliche Kunden, einen Kfz-Standort und eine Gewerbefläche, eventuell für ein Hotel. Im Vorfeld hatte sich Investor Dirk Schade mit Eigentümer und Bewohnern der benachbarten Wohnblocks über den Lärmschutz verständigt.

Da der geplante Kreisel der Erschließung des gesamten Gebietes dient, beteiligt sich die Stadt an der Finanzierung.

Die notwendigen Ankäufe von Flächen für den gesetzlich vorgeschriebenen ökologischen Ausgleich werden vom Investor getragen. Es ergibt sich laut Stadt eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Die Stadt hat in den betroffenen Flächen den Hochwasserschutz und die Renaturierung, der Investor den geforderten Ausgleich für sein eigentliches Projekt Autohof erreicht. (red/ks)

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