Nur 14 Personen verweigerten Auskunft

Kreis ist mit Zensus zufrieden

Hersfeld-Rotenburg. Der Zensus 2011 ist beendet. Am 31. Mai 2012 sind die letzten Befragungen der als Zensus 2011 bekannten Teil-Volkszählung für die Erhebungsstelle des Landkreises Hersfeld-Rotenburg vorgenommen worden. Die Reaktionen der Befragten im Kreis reichten von freundlicher Kooperation bis hin zur Verweigerung.

In der Zeit vom 9. Mai 2011 bis 31. Mai 2012 wurden bei der Erhebungsstelle des Landkreises die Befragungen von insgesamt etwa 19 000 Einwohnern koordiniert. Dafür mussten knapp 6 000 Anschriften aufgesucht werden. Hinzu kamen noch etwa 2 600 Begehungen von Gebäudeanschriften im Zuge der Gebäude- und Wohnungszählung. Diese mussten ersatzweise für das Hessische Statistische Landesamt durchgeführt werden.

175 ehrenamtliche Helfer

Vor Ort waren für die Befragungen und Begehungen insgesamt 175 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte unterwegs. Diese berichteten zwar vereinzelt auch von Fällen, „wo einem die Türe vor der Nase zugeschlagen wurde“. In der Regel hätten die Auskunftspflichtigen jedoch ihre Angaben bereitwillig und freundlich erteilt „und es gab ab und zu auch mal einen Kaffee oder ein Glas Wasser“, berichtet der für die Koordination im Landratsamt verantwortliche Martin Glöckner.

Die Erhebungsstelle ist mit dem Ablauf der Befragungen äußerst zufrieden. Lediglich bei 14 Personen konnte auch durch ein Zwangsgeldverfahren keine Auskunft erreicht werden. Hierzu ist jedoch anzumerken, dass insgesamt nur 27 Zwangsgeldbescheide notwendig waren. Widersprüche oder Klagen waren gar nicht zu verzeichnen.

Erste Ergebnisse der Erhebungen werden dann frühestens im November 2012 vorliegen, genauere Auswertungen der Statistischen Ämter folgen erst ab Mai 2013. (red/nm)

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