In Bad Hersfeld und anderswo wird am 1. Januar das Leben teurer

Kosten-Schock zum Jahreswechsel

Hersfeld-Rotenburg. Drastisch steigende Energiepreise und Gebührenerhöhungen bescheren vielen Bürgern im Kreisgebiet zum Jahreswechsel einen regelrechten Kosten-Schock. Besonders betroffen sind die Einwohner von Bad Hersfeld: Hier steigt zum 1. Januar nicht nur der Gaspreis der Stadtwerke, sondern es verteuern sich auch die Abwassergebühr und die Hundesteuer.

Dabei geht es nicht nur um „Peanuts“. Der Preis fürs Erdgas erhöht sich in der Kreisstadt um satte zwölf Prozent. Das bedeutet je nach Tarif-Art bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden monatliche (!) Mehrkosten von zwölf bis 13 Euro.

Hersfelder Hundehalter werden ab Januar mit 60 Euro Steuer zu Kasse gebeten, das sind 24 Euro mehr als bisher. Wer einen sogenannten gefährlichen Hund besitzt, muss sogar 600 Euro im Jahr bezahlen.

Und beim Abwasser schlägt der Kubikmeter künftig mit 2,32 Euro zu Buche, 42 Cent mehr als zuvor.

Auch in Bebra wird das Leben nach dem Silvestertag deutlich teurer. Zum Jahreswechsel steigen die Grundsteuer und die Abwassergebühren.

Der Steuer-Hebesatz für Grundeigentümer steigt von 280 auf 320 Prozentpunkte. Für den einzelnen Bürger geht es um jährliche Mehrkosten von zehn bis 20 Euro. Beim Abwasser zahlen die Bebraner künftig 50 Cent pro Kubikmeter mehr . Die Gebühr beträgt ab 1. Januar 2,86 Euro.

Vergleichsweise glimpflich kommen die Rotenburger davon: Hier wird der Wasserpreis wird ab 1. Januar von 2,14 Euro pro Kubikmeter auf 2,25 Euro erhöht.

Die Preise fürs Abwasser steigen ebenfalls. Für den Kubikmeter Schmutzwasser sind statt 1,89 Euro künftig 1,99 Euro zu berappen, die Gebühr für die Einleitung von Niederschlagswasser in den Kanal steigt von 70 auf 75 Cent.

Auch in einzelnen Landgemeinden werden zum 1.1. 2012 Gebühren erhöht. zum tage

Von Karl Schönholtz und G. Schankweiler-Ziermann

Kommentare