Noch keine Einigung zwischen Stadt und AfM

Konzert-Streit auf heute vertagt

Bad Hersfeld. Im Streit zwischen der Stadt Bad Hersfeld und dem Arbeitskreis für Musik (AfM) um drei Konzerttermine während der Festspielzeit 2011 haben sich die Parteien gestern am späten Nachmittag auf den heutigen Mittwoch vertagt.

Nach gut anderthalbstündiger Verhandlung war über den angestrebten Kompromiss noch keine Entscheidung gefallen. Der Rechtsbeistand des AfM müsse sich nun erst wieder mit seiner Mandantschaft beraten, teilte Karl Schmidt, Leiter der Festspielverwaltung, unserer Zeitung nach Abschluss der Gespräche im Rathaus mit.

Die Stadt als Träger der Festspiele und der AfM als Veranstalter der Oper streiten sich um drei Konzertveranstaltungen in der Stiftsruine, die Festspielintendant Holk Freytag auf den Spielplan gesetzt hat. Dabei handelt es sich um Auftritte des Dresdener Kreuzchores und des heimischen Ensembles „TonArt“ sowie um ein Zusatzkonzert von Musical-Star Helen Schneider, die bereits zur Probenzeit in der Ruine singen wird.

Diese drei Konzerte verstoßen nach Ansicht des AfM gegen einen Vertrag, der das Nebeneinander von Festspielen und Oper regelt (unsere Zeitung berichtete). Der Arbeitskreis hatte daraufhin mit einer einstweiligen Verfügung gedroht.

Noch rechtzeitig

Sollten sich beide Seiten morgen auf einen Vergleich einigen, dann wäre dieser gerade noch rechtzeitig vor dem Beginn des Vorverkaufs für die Festspielsaison 2011: Der startet wie angekündigt am Donnerstag, 28. Oktober, Punkt 9 Uhr. (ks)

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