Kulissenbauer aus Babelsberg geben der Erlebniswelt „wortreich“ ihre Gestalt

Mit Konrad durchs Leben

Um Natur und Tiere soll es in dieser Abteilung des wortreichs gehen. Dort können Besucher zum Beispiel erkunden, wie Tiere sich untereinander verständigen, aber auch, wie Mensch und Tier kommunizieren. Noch wird überall eifrig gearbeitet. Fotos: Johanna Kaschik

Bad Hersfeld. Kulissenbauer des Studios Babelsberg in Berlin sind zurzeit unter Hochdruck dabei, der Wissens- und Erlebniswelt „wortreich“ in Bad Hersfeld ihre Gestalt zu geben. In Babelsberg war das Innenleben des wortreichs nämlich schon einmal komplett aufgebaut, wurde dann wieder auseinandergenommen, nach Bad Hersfeld transportiert und erhält dort jetzt seinen endgültigen Platz.

Das berichtete Christian Mayer, der Marketingleiter des wortreichs einer Gruppe von Buchhändlern, die auf Einladung des Duden-Verlages nach Bad Hersfeld gekommen war (wir berichteten).

Die einzelnen Bereiche des wortreichs werden in verschiedenen Farben gestaltet. Die Besucher können durch sie hindurchschreiten wie durch die Kapitel eines Buches. Durch dieses Buch führt die Figur Konrad, die anhand der Lebensstufen und unterschiedlichen Interessen zu interaktiven Spielen und Experimenten einlädt. So wird es zum Beispiel ein Exponat geben, an dem man zu zweit „Wörter versenken“ kann oder eines, das auf Knopfdruck die Bedeutung des eigenen Vornamens erklärt. Diese beiden und weitere Exponate werden vom Duden-Verlag gesponsert.

Wichtig ist sowohl den Machern des wortreichs, der Bremer Firma Petri und Tiemann, als auch dem Duden-Verlag, die Besucher zum kreativen Umgang mit der Sprache anzuregen. Das ist zum Beispiel auf der Festspielbühne möglich. Dort kann man vor der Kulisse der Stiftsruine in Theaterkostümen mit Texten vom Monitor den großen Auftritt proben.

Fotostrecke

„wortreich“ nimmt Gestalt an

In der Grimm-Heimat Nordhessen dürfen auch Märchen nicht fehlen. Die können sich die Gäste anhören, oder aber auch selbst entwickeln. Dabei hilft ihnen ein Märchenerfinder, der einen Helden, einen Bösewicht, einen Schicksalsschlag und einen Ort auswählt. Der Rest bleibt dann der Fantasie überlassen.

Eine Dialektkarte ermöglicht es den Besuchern, herauszufinden, wo in Deutschland wie gesprochen wird.

Ab 1. Oktober ist das wortreich für Besucher geöffnet.

Von Christine Zacharias

Kommentare