Blues, Rock und Partyhits in den Gaststätten der Innenstadt

Kneipentour in Bad Hersfeld: Den Frühling gerockt

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Die Band Teenage Terror trat im Brauhaus auf.

Bad Hersfeld. Rock, Pop und kühle Getränke: Bei der 11. Kneipentour in Bad Hersfeld waren am Samstagabend wieder zahlreiche Gäste unterwegs. Wie unser Reporter Steffen Sennewald den Abend erlebt hat, erfahrt ihr hier.

Das war ein tolles Wochenende mit ganz viel Frühling und der 11. Kneipentour in Bad Hersfeld. Meine persönliche Musiktour begann ich mit einem kleinem Bier im O´Sullivan´s bei leichtem bluesigen Rock von „Intermezzo“. Ein Stück weiter im gut gefüllten Eiscafé Pergola waren die „Soulbasters“ dabei, mit richtig gutem Sound die trüben Wintergeister zu vertreiben. Hier gönnte ich mir ein kleines leckeres Mangoeis. Ganz gemütlich gings dann in der kleinen Raucherkneipe Insider mit Partymusik von „MaMi Musik“ weiter.

Das erste mal kam ich im Brauhaus ins Schwitzen und ich musste meinen Schal abnehmen, der Winter ist nun wirklich vorbei! Die Jungs von „Teenage Terror“ heizten den Gäste so richtig ein und es war so voll, dass ich nicht einmal zum Tresen durchkam, also durstig weiter zum Sportlereck. Hier klampften „Chris & me +Stefan“ wunderbare Flowerpowermusik der 60er und 70er zum Mitsingen. Das neue Konzept, dass die Band jetzt oben spielt, hat mir gefallen.

Kneipentour in Bad Hersfeld

Beim Newscafé brummten und vibrierten die großen Glasscheiben vom kräftigen „Tor11“-Partysound. Wie immer war es sehr gut besucht und die Partygäste sangen kräftig mit. Fast durchgeschwitzt hoffte ich auf etwas Abkühlung im Abtschlößchen, aber denkste. Auch hier war es brechend voll und „JO Walter“ bot Pop-Musik für alle Generationen. Ich finde es immer wieder toll, wie ein Mann allein aus einem elektronischen Musikgerät soviel Musik herausholen und damit andere begeistern kann.

Zu vorgerückter Stunde wartete ich dann in der Havana Bar auf „Stripped Lounge“. Und das Warten hatte sich gelohnt , als die heimische Band mit „Love is a battlefield“ loslegte. Fast hatte ich es geschafft, jetzt nur noch ins Buchcafé. Da erst einmal einen freien Sitzplatz ergattert und bei einem Bier die ersten Fotos sichten. Derweil dröhnte es aus dem Saal - „BettyFord“ hatte zur Therapiesitzung gerufen! Und alle oder besser fast alle waren gekommen, um sich durch Lady Gaga, Police, Depeche Mode oder AC/DC therapieren zu lassen. Trotz Pappmaché-Keyboarder und Ersatzgitarristen war es für mich der Kracher des Abends, auch was die Lautstärke betraf. Und jetzt ist er da – der Frühling!

Von Steffen Sennewald

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