Neue Bürgerliste NBL bezieht Stellung zu Verhandlungen zwischen Bad Hersfelder Festspielen und Oper in der Stiftsruine

„Knebelvertrag darf sich nicht wiederholen“

Bad Hersfeld. Mit der Forderung, dass jede Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Arbeitskreis für Musik (AfM) zur künftigen Zusammenarbeit zwischen Bad Hersfelder Festspielen und der Oper in der Stiftsruine in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden müsse, bezieht die Fraktion Neue Bürgerliste (NBL) im Bad Hersfelder Stadtparlament zu den momentan laufenden Verhandlungen Stellung. „Die Stadt hat 18 Jahre lang unter einem vom früheren Bürgermeister mit dem AfM geschlossenen Knebelvertrag gelitten, der keinerlei Anpassungen ermöglichte. Das darf sich nicht wiederholen“, argumentiert Fraktionsvorsitzender Michael Bock.

Der bislang geltende Vertrag zwischen den beiden Kulturveranstaltern sei der Grund, warum man sich jetzt in einer Sackgasse befände und unter Zeitdruck geraten sei, meint Bock. Hätte man in der Vergangenheit das Verhältnis zwischen AfM und Stadt jeweils neuen Entwicklungen anpassen können, wäre es wohl kein Problem, eine Lösung für die Zukunft zu finden. Nach Ansicht der NBL seien die Bad Hersfelder Festspiele in jeder Beziehung so wichtig, dass letztlich die von der Bürgerschaft gewählte Stadtverordnetenversammlung das letzte Wort haben müsse. (red/ks)

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