Durchsuchungen wegen Betrugs-Verdacht

Klinikum Bad Hersfeld im Visier von Ermittlungen

Bad Hersfeld. Ermittler der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen (ZBVKG) haben am Donnerstag eine Durchsuchung am Klinikum vorgenommen. Dabei sollen Akten beschlagnahmt worden sein.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft geht es dabei um ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer der Klinikum Bad Hersfeld GmbH wegen des Verdachts des Betruges. An der Durchsuchung waren Beamte des Polizeipräsidiums Osthessen beteiligt

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt bestätigte auf Anfrage unserer Zeitung die Durchsuchungsaktion. Die Ermittler gingen einer Strafanzeigen nach, bei der es nach Auskunft von Landrat Schmidt um den Vorwurf eines komplexen Falls von Abrechnungsbetrug geht. „Das Klinikum tut alles erdenklich mögliche, um die Ermittler bei der Aufklärung zu unterstützen“, sagte Schmidt. Das bestätigte auch die Staatsanwaltschaft. Weitere Informationen gibt es mit Hinweis zu den laufenden Ermittlungen allerdings nicht.

Aus dem selben Grund wollte sich auch der Geschäftsführer der Klinikums, Martin Ködding, auf Anfrage unserer Zeitung nicht zu den Vorwürfen äußern. (kai)

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