Krankenhaus St. Elisabeth: Zukunft weiter unklar

Klinikum für Ärzte und Personal offen

Hersfeld-Rotenburg. Rund drei Wochen, nachdem das Ende des Bad Hersfelder St. Elisabeth-Krankenhauses in seiner jetzigen Zweckbestimmung bekannt gegeben wurde, ist völlig unklar, wie sich die Zukunft der Ärzte und des Personals gestaltet. Klar ist nur, dass sich im nächsten Frühjahr das kleine katholische Krankenhaus am Rande der Stadt, das 65 Belegbetten unterhält, zur Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Tagesklinik und Ambulanz wandelt.

Der Strukturwandel im Kurpark ist aber offenbar ins Sommerloch gefallen. Das Fuldaer Herz-Jesu-Krankenhaus erklärt lediglich, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen keine Kündigung erhalten hätten. Einen Personalrat gibt es im Krankenhaus St. Elisabeth nicht. Deswegen sieht auch die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di keine Ansatzmöglichkeiten zur arbeitsrechtlichen Hilfe.

Gespräche mit einzelnen Ärzten hat allerdings bereits Martin Ködding, der Geschäftsführer des Klinikums Bad Hersfeld, aufgenommen. Dazu zählt der Unfallchirurg und Durchgangsarzt Bernhard Hennes, der zum Jahresende nicht mehr weiterarbeiten kann, weil das Krankenhaus schon jetzt den Nutzungsvertrag für das Röntgengerät gekündigt hat. Im zweiten Stock des Krankenhauses suchen der OP-Bereich und der Kreißsaal eine Zweckbestimmung für ambulante ärztliche Dienste. (kh) LOKALSEITE 2

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