Bad Hersfelder Stadtverordneten-Ausschuss besichtigte Baustelle im Jahnpark

Kletterwald bald wieder fit

Baustelle Kletterwald: Martin Bode (mit blauer Mappe) informierte den Ausschuss für Soziales und Sport im Jahnpark über die laufende Sanierung der Spielgeräte. Dritter von links Ausschussvorsitzender Dr. Daniel Fasshauer. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Die Besichtigung fand im strömenden Regen statt, die gute Nachricht gab’s dann wieder im Trockenen: Mitte Juni soll der Kletterwald im Bad Hersfelder Jahnpark samt Baumhaus und Rutsche wieder zur Verfügung stehen.

Die Spielelandschaft aus Netzen, Brücken und hohen Pfosten – ein Herzstück des attraktiven Freizeit- und Sportparks – hatte im Herbst aus Sicherheitsgründen gesperrt werden müssen: Mehrere der massiven Eichenstämme waren angefault, so dass Einsturzgefahr bestand (unsere Zeitung berichtete).

Nachdem das Stadtparlament die erforderlichen Finanzmittel für eine Sanierung sofort zur Verfügung gestellt hatte, konnte Martin Bode, Leiter des Fachbereichs Technische Dienste, nun im Ausschuss für Soziales und Sport an Ort und Stelle über deren Fortgang berichten.

Kosten von 42 500 Euro

Mit Kosten in Höhe von 42 500 Euro soll der Kletterwald im Wesentlichen wieder so hergestellt werden wie beim Neubau des Jahnparks vor gut 15 Jahren. Allerdings sollen die Holzpfosten jetzt im Fundament in einen geschotterten Köcher eingelassen und im mit Mulch angedeckten Bereich durch eine Kupferfolie geschützt werden. Diesen Schutz gegen Feuchtigkeit und Bakterienbefall hat sich die Herstellerfirma bereits patentieren lassen.

Das laut Martin Bode „statisch anspruchsvolle“ Baumhaus, das momentan lediglich auf einem Mittelpfosten ruht, soll künftig durch vier Stützen an den Ecken gesichert werden.

Der Jahnpark ist allerdings – wenn auch der größte – nur einer von 55 öffentlichen Spielplätzen im Stadtgebiet. Hinzu kommen die ebenfalls von der Stadt betreuten Spielplätze an den Kindertagesstätten. Jutta Stutz, zuständige Mitarbeiterin im Technischen Rathaus, gab dem Ausschuss einen kurzen Überblick. Demnach wurden in den vergangenen drei Jahren 130 000 Euro in neue Spielgeräte investiert. Für die Unterhaltung stehen jährlich allerdings nur 6000 Euro zur Verfügung – etwa 120 Euro pro Platz.

Mancher von ihnen wird allerdings nur so gepflegt, dass alles in Ordnung ist: Mittlerweile gibt es einige Spielplätze, in deren Nähe kaum noch ein Kind wohnt.

 Auch das noch

Von Karl Schönholtz

Kommentare