Der Kletterwald ist aufgrund diverser Sicherheitsmängel ab sofort gesperrt

Klettern verboten: Schäden im Jahnpark 

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Der Jahnpark in Bad Hersfeld verliert eine seiner größten Attraktionen. Wegen Fäulnis an mehreren Pfosten ist der Kletterwald ab sofort gesperrt. Die Geschwister Lisann und Timon Köhler sowie Elenora Dingiloudis (von links) waren darüber bei einem Besuch des Jahnparks sichtlich enttäuscht.

BAD HERSFELD. Die großen und kleinen Kletterfreunde des Kreises werden es mit einem Schrecken zur Kenntnis nehmen: Der Kletterwald im Jahnpark ist ab sofort gesperrt.

Bei einer Inspektion des Bad Hersfelder Jahnparks hat sich herausgestellt, dass insgesamt neun Pfosten des Kletterwaldes irreparabel geschädigt sind.

Neben diversen Fäulniserscheinungen hat eine Fachfirma auch einen starken Pilzbefall an den Holzpfosten festgestellt. Die Stadt Bad Hersfeld hat bereits im November zwei der neun Pfosten demontiert.

Dieser Verlust hat zur Folge, dass der Kletterwald, eines der Aushängeschilder des Jahnparks und auch über die Grenzen von Bad Hersfeld eine beliebte Spielmöglichkeit, in Zukunft stark eingeschränkt ist.

Besonders die am Jahnpark liegende Lingg-Schule ist von der Sperre betroffen. Die Grundschüler nutzen den Kletterwald schon seit Jahren als Spielort während der Pausen und im Sommer für den Sportunterricht.

Noch nicht klar ist, ob die Stütze des Baumhauses mit der angebauten Rutsche ebenfalls betroffen ist. Aufgrund der hohen Gefahr ist es vorerst ebenfalls gesperrt. Bei einem tatsächlichen Befall des Baumhauses, müsse man insgesamt vier Zusatzstützen für 7500 bis 10 000 Euro kaufen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Insgesamt könne die Wiederherstellung der Spielfunktion um die 35 000 Euro kosten. Inwiefern dieses Geld für das Jahr 2016 zur Verfügung steht, muss im Rahmen der Haushaltsverhandlungen geklärt werden. Bis da hin fehlt dem Jahnpark und der Stadt eine wichtige Attraktion, die Bad Hersfeld vor allem für junge Familie interessant gemacht hat. (nih)

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