Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik informierten sich bei Profis

So klappt’s mit der Werbung

Dem Profi über die Schulter schauen: Die Klasse 01 AFSP-B der Fachschule für Sozialpädagogik mit Agenturleiter Elmar Henrich (Mitte) und Deutschlehrer Klaus Adamaschek (links). Foto: nh

Bad Hersfeld. „Erfolgreich für eine gute Sache werben“ – dies ist das Thema eines aktuellen Unterrichtsprojekts an der Fachschule für Sozialpädagogik in Heimboldshausen. Wie Profis diese Aufgabe lösen, erfuhren die angehenden Sozialpädagogen nun bei einem Besuch der Agentur Ultraviolett in Bad Hersfeld, die unter anderem früher die Werbeplakate für die Hersfelder Festspiele gestaltet hat. Agenturleiter Elmar Henrich persönlich gab den jungen Leuten hilfreiche Tipps und spannende Hintergrundinformationen aus seiner täglichen Arbeit.

Auch in sozialpädagogischen Berufen sind professionelle Werbepraktiken heute unerlässlich – sei es das Plakat für den Tag der Offenen Tür an einer Kita, sei es eine Werbekampagne für einen Förderverein oder auch ein Spendenaufruf. Die Konkurrenz beim Werben um Spenden, Sponsoren und Unterstützer ist dabei gerade im sozialen Bereich enorm groß. Daher befasst sich die Klasse 01 AFSP-B an der Fachschule für Sozialpädagogik in Heimboldshausen, einer Außenstelle der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld, in ihrem Deutschunterricht mit den Strategien erfolgreicher Werbung. Dabei geht es nicht nur um sprachliche und grafische Stilmittel, sondern auch um psychologische Tricks zum Beispiel bei der Gestaltung von Plakaten und Handzetteln.

Angeregte Diskussion

Um zu erleben, wie Profis Werbung gestalten, haben die Studierenden nun gemeinsam mit ihren Lehrkräften Klaus Adamaschek (Deutsch) und Birgit Licht (Medien) die Werbeagentur Ultraviolett in Bad Hersfeld besucht. Geschäftsführer Elmar Henrich gab den Studierenden Einblick in die Hintergründe der Plakatgestaltung und diskutierte mit ihnen angeregt über erfolgreiche und auch weniger erfolgreiche Plakatentwürfe. Er zeigte sich vom großen Interesse der Studierenden beeindruckt: „Die jungen Leute haben sich wirklich konzentriert mit den Plakaten auseinandergesetzt“, so Elmar Henrich.

„Es ist für unsere Studierenden enorm wichtig, nicht nur in Fachbüchern und im Internet Informationen zu sammeln, sondern vor Ort Menschen kennenzulernen, die mit ihrer ganzen Person für eine Sache stehen“, betonte Klaus Adamaschek. Am Ende der Unterrichtsreihe werden die Studierenden eigene Werbeplakate gestalten. (red)

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