Kirchliche Pläne, Bürgermeister und warme Duschen

Von mehreren großen Bauvorhaben in der Stadt Bad Hersfeld haben wir in dieser Woche schon berichtet, ein weiteres kommt hinzu: Am Kirchplatz soll das 300 Jahre alte, aber ziemlich baufällige Dekanatsgebäude nicht nur im Sinne des Denkmalschutzes saniert, sondern mit dem Einzug des Kirchenkreisamtes auch einer neuen Nutzung zugeführt werden. Details werden in der kommenden Woche bei einer Pressekonferenz vorgestellt.

Das ist auch dahingehend eine gute Nachricht, weil große Teil der kirchlichen Arbeit künftig rund um das Gebäude der Stadtkirche angesiedelt sind. Mit dem Neubau des Martin-Luther-Hauses als Gemeindehaus wurde vor wenigen Jahren ein erster Schritt in diese Richtung unternommen, jetzt folgt der nächste.

Pläne werden derzeit auch in Haunetal geschmiedet. SPD und CDU führen seit geraumer Zeit Gespräche, mit dem Ziel, einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten als Nachfolger für Stefan Euler zu finden. Wer die Sticheleien zwischen den Fraktionen kennt, kann sich zwar kaum vorstellen, dass das gelingt, aber sinnvoll wäre ein gemeinsamer Kandidat, der von allen akzeptiert wird, allemal. Namen fallen immer wieder, offiziell seinen Hut in den Ring geworfen hat bislang aber niemand.

Derweil ranken sich in der Marktgemeinde mal wieder Gerüchte um Alt-Bürgermeister Hein-Peter Möller. Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt gegen ihn wegen Urkundenfälschung im Amt. Nähere Auskünfte erteilt diese wegen der laufenden Ermittlungen nicht. Die Interessengemeinschaft Entwässerungswillkür hat laut ihres Sprechers aber offenbar nichts damit zu tun...

Dass die HZ unsere Festspiele und insbesondere unsere Festspieler in allen Lebenslagen unterstützt, das hat sich unlängst auch im Geistalbad bewiesen. Denn nicht nur unser Geschäftsführer Markus Pfromm ist ein begeisterter Schwimmer. Auch der Freilicht-Schauspieler Markus Gertken zieht für Fitness und Gesundheit gerne seine Freilicht-Bahnen in Bad Hersfeld. Bei einem seiner ersten Besuche erschloss sich ihm allerdings das Bezahlsystem für die warme Dusche danach nicht auf Anhieb. Und es fehlte ihm die nötige kleine Münze. Die warf sein vornamentlicher Namensvetter für ihn gerne ein und nahm die im Adamsgewand ausgesprochene Gegeneinladung zur warmen Dusche bei nächster Gelegenheit nackt lächelnd entgegen.

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