Bessere Verknüpfung der A 4 und A 7 soll 39 Millionen kosten

Kirchheimer Dreieck kommt erst 2014 dran

Kirchheim. Voraussichtlich erst 2014 will Hessen mobil, das neue Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes, mit dem Umbau des Kirchheimer Dreiecks beginnen. Das berichtete Cornelia Höhl aus dem Büro des Regionalbevollmächtigten im Bereich Osthessen auf Anfrage unserer Zeitung.

Im Laufe dieser Woche endet die Frist, zu der Anregungen und Bedenken gegen die Planunterlagen geltend gemacht werden können, die das frühere Amt für Straßen- und Verkehrswesen zur öffentlichen Einsichtnahme ausgelegt hatte.

Diese vage Terminankündigung nimmt der Kirchheimer Bürgermeister Manfred Koch gelassen, der mit seinen gemeindlichen Gremien und den Mitgliedern der Bürgerinitiative nur sechs Wochen Zeit gehabt hatte, sich durch ein Konvolut von über 600 Seiten Planungsunterlagen in sechs Aktenordnern zu arbeiten.

„Wenn es 2013 losgegangen wäre, hätte ich von einem Wunder gesprochen“, sagt Koch, der sich bereits damit abgefunden hat, dass immer neue Verzögerungen eintreten. „Ich bin schon froh, wenn überhaupt noch etwas gebaut wird.“ Ginge es 2014 wirklich los, würde sich der Bürgermeister der selbst ernannten Autobahngemeinde glücklich schätzen. Die Kirchheimer hoffen darauf, dass bei den Bauarbeiten, die die Verbesserung des Verkehrsflusses zum Ziel haben, für sie ein optimaler Lärmschutz herausspringt. So sind teilweise Wände, Wälle und Gräben geplant, die eine Höhe von acht Metern erreichen. Auf 1600 Metern soll die A 7 (Fulda-Kassel) eine Fahrbahndecke aus Flüsterasphalt bekommen. Zur Hangseite gibt es auf 770 Metern eine Schallschutzkonstruktion, zur Talseite auf 1,6 Kilometern. Hessen mobil hält einen Abschluss des Vorhabens, das momentan mit Kosten von 38,7 Millionen Euro veranschlagt ist, bis 2016 für möglich. Das aber auch nur wieder voraussichtlich.

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Von Kurt Hornickel

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