Neue Ausstellung im Kapitelsaal: Viel wissenswertes rund um die Weihnachtskrippe

Kinderlein, kommt zur Krippe

Schon im Frühchristentum gab es die ersten Weihnachtskrippen, damals aber noch ohne Maria und Josef. Foto: Manns

Bad Hersfeld. Der Ursprung der Weihnachtskrippen geht bis in das Frühchristentum zurück. Die Figur der Maria kam erst im Mittelalter dazu und der heilige Josef sogar noch später. Das erklärte die Kunsthistorikerin Leni Donceva bei der Eröffnung der Krippenausstellung im Kapitelsaal des Bad Hersfelder Museums.

Für die Entstehung der Weihnachtskrippe kann man das 16. Jahrhundert annehmen, wobei die Vorformen noch weiter zurückreichen. Das wurde in Archiven des Jesuitenordens in vielen Städten des Abendlandes nachgewiesen. Diese und weitere wichtige Feststellungen auf den geschichtlichen Werdegang der Weihnachtskrippen machte Donceva in ihren Ausführungen zur Krippenausstellung.

Berthold Schmidt als Hauptorganisator und dem Förderkreis Museum ist es gelungen, 40 Krippen für diese einmalige Ausstellung zu organisieren. Schmidt wies noch auf die Einzigartigkeit der einzelnen Krippen hin und danke allen, die ihre Krippen dafür zur Verfügung gestellt haben. Für die musikalische Umrahmung der kleinen Eröffnungsfeier sorgte Helgo Hahn am Klavier, der mit Advents-und Krippenliedern auf die Weihnachtszeit einstimmte. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Dezember geöffnet. Die Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr. An Sonn-und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Außerdem findet am 18. Dezember um 15 Uhr ein Aktionstag mit dem Auftritt der Kirchenmäuse und Führung durch die Ausstellung statt. (gm)

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