Unfallbelastung zumindest im Bundesvergleich gering – Rang 85

Kinder sind im Kreis sicher unterwegs

Hersfeld-Rotenburg. Insgesamt scheinen Kinder auf den Straßen des Kreises recht sicher unterwegs zu sein. Im bundesweiten Vergleich des zweiten Kinderunfallatlas’ der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) kommt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg gut weg, auf Landesebene sieht es hingegen schlechter aus.

Der Kinderunfallatlas wertet das Unfallgeschehen von 2006 bis 2010 in Bezug auf Kinder bis 14 Jahren aus. Insgesamt verunglückten in den fünf Jahren laut amtlicher Unfallstatistik in Deutschland 159 460 Kinder im Straßenverkehr. Der Anteil der Kinderverkehrsunfälle gemessen an allen Verkehrsunfällen betrug damit 7,9 Prozent.

Im Bundesvergleich der Kreise und kreisfreien Städte belegt Hersfeld-Rotenburg insgesamt den 85. Rang von 412 und zählt damit noch zu den Kreisen mit geringer Unfallbelastung. Am häufigsten verunglückten Kinder offenbar als Fußgänger. In dieser Kategorie gehört der Kreis mit dem 198. Rang zur Gruppe mit geringer bis mittlerer Unfallbelastung.

Ebenfalls eine geringe bis mittlere Unfallbelastung schreibt die BASt dem Kreis bei den als Radfahrer und als Pkw-Mitfahrer verunglückten Kindern zu. Dabei reicht es allerdings für Rang 118 und 145.

Schlechter schneidet der Kreis im Landesvergleich mit 26 hessischen Kreisen und kreisfreien Städten ab. Sowohl insgesamt als auch was Kinder als Fußgänger und Radfahrer betrifft, wird dieser dort als Region mit mittlerer bis höherer Unfallbelastung geführt. Ein geringeres Unfallrisiko herrsche insgesamt im Werra-Meißner-Kreis oder im Kreis Fulda.

Als Mitfahrer im Auto seien Kinder in Hersfeld-Rotenburg jedoch weniger gefährdet gewesen als in den umliegenden Regionen. Dabei verliefen die Belastungen bei Kindern als Mitfahrer im Auto mit hohen Werten quer durch Hessen, so Dr. Nicola Neumann-Opitz vom BASt. Warum, sei landesintern zu diskutieren. Seite 2, Zum Tage, hintergrund

Von Nadine Maaz

Kommentare