HZ-Redaktionsleiter Struthoff radelt zum HZ-Jubiläum, und unsere Leser sagen wohin

250 Kilometer ohne Geld

Langsam wird’s ernst: Bei der Übergabe des geliehenen Fahrrads im Mai hatte Kai Struthoff, hier mit Fahrrad-Fachhändlerin Angelika Riebold, noch gut lachen. Damals ahnte er noch nicht, dass er sich (fast) ohne Geld durchschlagen muss. Foto: Maaz

Bad Hersfeld. Im HZ-Jubiläumsjahr gibt es keine Verschnaufpausen: Nach dem großen Festakt und vor Lolls steht die HZ-Jubiläumsradtour bevor: In der Woche von Montag, 30. September, bis Freitag, 4. Oktober, wird sich HZ-Redaktionsleiter Kai A. Struthoff auf den Sattel seines schwarzen Corratec-Mountainbikes schwingen und (mindestens) 250 Kilometer durch alle Gemeinden des HZ-Verbreitungsgebietes fahren.

Schmuckes Fahrrad

Das schmucke Fahrrad mit 21 Gängen und allen Schikanen hat das Fahrrad-Fachgeschäft von Angelika Riebold in der Frankfurter Straße für die Tour zur Verfügung gestellt. Angelika Riebold wird am Abfahrtag auch den Startschuss für die „Jubi-Tour“ geben.

250 Kilometer in fünf Tagen? Kein Problem, sagen Sie. Stimmt! Und deshalb hat sich der äußerst sparsame Geschäftsführer der Hersfelder Zeitung, Markus Pfromm, eine zusätzliche Herausforderung einfallen lassen. Er gibt seinem wackeren Redaktionsleiter nämlich nur 25 Euro für fünf Tage mit. „Fünf Euro pro Tag müssen reichen, wir sind doch kein Reiseveranstalter“, sagt Pfromm schmunzelnd.

Deshalb hofft Kai A. Struthoff nun auf die Unterstützung der Leser und sucht Gastfamilien für vier Nächte. Einen Schlafsack hat er dabei „Ich bin pflegeleicht, eine Liege im Keller, eine Luftmatratze im Gästezimmer, der Wohnwagen im Garten – solange keine Katze im Haus lebt, bin ich mit allem zufrieden“, sagt Struthoff, der Katzen zwar mag, aber leider allergisch gegen Tierhaare ist.

Die Jubiläumstour soll von Bad Hersfeld über Niederaula nach Breitenbach und Oberaula führen. In dieser Gegend wäre ein erstes Übernachtungsquartier sehr schön. Danach will er weiter über Kirchheim, Neuenstein und Ludwigsau nach Friedewald radeln, wo die nächste Übernachtung ansteht. „Als gebürtiger West-Berliner möchte ich am Tag der Deutschen Einheit im Werra-Tal sein, vielleicht kann ich dort ja sogar an einer der Gedenkveranstaltungen teilnehmen“, erklärt der radelnde Redakteur den weiteren Tour-Verlauf.

Nach Philippsthal und Heringen stehen dann noch Eiterfeld, Haunetal, Hauneck und Schenklengsfeld auf dem Programm. „Die genaue Fahrtroute sollen die Leser bestimmen, ich richte mich gern nach ihnen“, sagt Struthoff und hofft nicht nur auf vier freundliche Gastfamilien zum Übernachten, sondern auch auf Einladungen in Kindergärten, Schulen, Vereinen oder Firmen. „Vielleicht fällt dort dann ja auch ein Gehacktes-Brötchen für mich ab“, hofft Struthoff insgeheim. Über die Erlebnisse auf der Jubiläumsradtour wird unser Redaktionsleiter natürlich tagesaktuell in der Hersfelder Zeitung berichten und dabei auch die hoffentlich vielen interessanten Begegnungen am Wegesrand schildern.

Oder doch im Zelt?

Jetzt, liebe Leserinnen und Leser, sind Sie gefordert. Wo soll unser Jubiläumsradler langfahren? Wen soll er besuchen? Wer gibt ihm ein Dach über dem Kopf? Zur allergrößten Not bekommt Struthoff übrigens ein Zelt mit, dass ihm die gutherzige Anzeigenleiterin Sandra Trausch-Dalitz zur Verfügung stellt. Aber insgeheim hofft er auf etwas komfortablere Quartiere am Wegesrand: Schließlich ist er in diesem Jubiläumsjahr auch nur fünfmal jünger als die Hersfelder Zeitung. (red/HZ)

†  Wenn Sie Kai Struthoff einladen wollen, dann schreiben Sie ihm eine E-Mail: Struthoff@hersfelder-zeitung.de oder rufen Sie an: 06621/161 195. Er freut sich drauf!

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