Sport-Spendenaktion der Obersbergschule bringt 2500 Euro für den guten Zweck ein

Kilometer gegen den Hunger

Runde um Runde im Stadion: Diese Schülerinnen laufen einige Kilometer zugunsten der Welthungerhilfe. Foto: privat

bad hersfeld. Wenn man in Bad Hersfeld startet und 2 463 Kilometer läuft, dann ist man in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon oder in Istanbul. Oder man hat vielen vom Hungertod bedrohten Menschen das Leben gerettet. Die Schülerinnen und Schüler der Modellschule und der Gesamtschule auf dem Obersberg haben sich für letzteres entschieden.

Bei einer Großsportveranstaltung hatten kürzlich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, durch Laufen oder Schwimmen gegen den Hunger in der Welt zu kämpfen. Das Prinzip ist dabei sehr einfach: Man konnte im Stadion oder im Wald Runden laufen oder im schuleigenen Sportbad schwimmen - jeder soviel, wie er mochte. Die gelaufenen und geschwommenen Kilometer wurden gezählt und von Sponsoren „bezahlt“. So geht ein besonderer Dank an die Großsponsoren City Apotheke Bad Hersfeld, Sparkasse Hersfeld-Rotenburg, Reno Schuhzentrum Bad Hersfeld, Bickardt Bau AG und August Elektrotechnik Hohenroda. Das Geld kommt der Deutschen Welthungerhilfe zugute, die damit gegen die Hungersnot in Somalia kämpft oder Aufbauprojekte in Drittländern unterstützt. Wie hoch der Spendenbetrag letztendlich ausfallen wird, wird erst in einigen Tagen feststehen, wenn alle Spenden auch wirklich eingesammelt sind. Realistisch ist aber ein Betrag in Höhe von etwa 2 500 Euro.

Ganz genau lässt sich dagegen das sportliche Ergebnis messen: Innerhalb von acht Schulstunden haben die Teilnehmer eine Laufstrecke von 2 345,7 km zurückgelegt und sind 117,9 km geschwommen. Dass viele dabei alles gegeben haben, zeigen die beinahe unglaublichen Einzelleistungen: Chris Gundlach, Michael Geist, Daniel Hildebrand und Roman Revuzki absolvierten jeweils 100 Runden im Stadion und somit ganze 40 km - das ist beinahe die Marathondistanz!

Im Schwimmbad machten die Damen auf sich aufmerksam: Luisa Neisner, Joanna Roer und Julia Schütz wurden von ihrer Sportlehrerin Frau Berndt gesponsert und nutzten das auch aus, indem jede von ihnen 150 Bahnen (3,75km) schwamm. Überboten wurde dieses Ergebnis noch von Alexander Huff und Frederick Kromm, die jeweils 202 Bahnen (5,05km) schwammen.

Ins Leben gerufen, geplant und ausgerichtet wurde der Spendentag von den Schülerinnen und Schülern der Sportleistungskurse von Herrn Junek und Herrn Rietschle. (red)

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