Finanzamt warnt vor Betrügern im Internet

Keine Kontodaten per E-Mail preisgeben

Hersfeld-Rotenburg. Das Finanzamt Hersfeld-Rotenburg warnt vor Betrügern, die angeblich im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) Bescheide versenden.

Die Ganoven versuchen auf diesem Wege an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen.

Auf Mails nicht antworten

In diesen Nachrichten wird dem Empfänger mitgeteilt, er habe zu viel Einkommensteuer gezahlt. Für die Rückerstattung wird er aufgefordert, ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular auszufüllen, in dem unter anderem Angaben zu Kontoverbindungen und Kreditkarten sowie Sicherheitscodes gemacht werden sollen. Das Finanzamt Hersfeld-Rotenburg warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren.

Zuständig für die Rückerstattung von überzahlten Steuern ist nicht das BZSt sondern das jeweils zuständige Finanzamt. Benachrichtigungen über Steuererstattungen werden aber niemals per E-Mail verschickt und Kontenverbindungen nie in dieser Form abgefragt. (red/rey)

Für weitere Informationen wird seitens des Finanzamtes auf einen Internet-Link der Hessischen Polizei verwiesen: www.polizei.hessen.de/icc/internetzentral/nav/d05/d0570ee1-825a-f6f8-6373-a91bbcb63046.htm

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