Elke Künholz weist Vorwürfe aus Fulda zurück

„Keine Gefahr für die Klinik-Schule“

Bad Hersfeld. Die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz (SPD) sieht die fristgerechte Eröffnung der Klinik-Schule in der Psychiatrischen Kinder- und Jugendambulanz nicht in Gefahr. Entsprechende Vorwürfe des Herz-Jesu-Krankenhauses in Fulda weist sie zurück. Die Schule soll im umgebauten St. Elisabeth-Krankenhaus entstehen. Es fehle aber die komplette Schulausstattung, für die der Kreis Hersfeld-Rotenburg zuständig sei, hatte Herz-Jesu kritisiert (wir berichteten). Das Krankenhaus betreibt die Ambulanz als Außenstelle in Bad Hersfeld.

„Ich finde das Vorgehen des Herz-Jesu-Krankenhauses ziemlich dreist“, sagte Künholz. Eine fristgerechte Eröffnung im April oder Mai sei nicht in Gefahr. Künholz indes kritisiert, dass sich die Verhandlungen mit Fulda sehr zäh gestaltet hätten, zudem habe es ein hartes Ringen um den Mietpreis für die Schulräume gegeben, der nun etwas über den ortsüblichen Mieten läge.

Es sollen 16 Schüler aus dem Kreisgebiet im St. Elisabeth-Krankenhaus unterrichtet werden, weil die St. Lioba-Schule für psychisch-kranke Kinder in Fulda aus allen Nähten platzt. Seit 2013 werde darüber verhandelt, Ende Januar 2015 habe der Kreisausschuss sein Okay gegeben. Jetzt müssten noch überplanmäßige Ausgaben von rund 50 000 Euro für die Schulmöbel und weitere Mittel für Bücher genehmigt werden, damit eine Ausschreibung erfolgen kann. (kai)

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