Klasse G1/2 der Friedrich-Fröbel-Schule besucht den Kartoffelhof Schneider in Wippershain

Kartoffelmarmelade und blaue Knollen

Staunten über rote und blaue Kartoffeln. Die Friedrich-Fröbel-Schüler ließen sich von Landwirt Schneider alles genau erklären. Foto: privat

Bad Hersfeld. Bei schönstem Herbstwetter hat die Klasse G1/2 der Friedrich-Fröbel-Schule ihren Unterricht auf den Bauernhof der Familie Schneider in Wippershain verlegt. Begleitet wurden die Schüler und Schülerinnen von ihren Klassenlehrerin Claudia Hofmann und der Referendarin Janika Drees.

Seit Tagen hatten die Kinder das Thema „Rund um die Kartoffel“ ausführlich im Sachunterricht behandelt. Da bekanntlich alle Theorie grau ist, wollten die Schüler auch praktische Erfahrungen mit dem den Kartoffelanbau sammeln.

Landwirt Schneider nahm sich persönlich einen ganzen Vormittag Zeit, den lokalen Kartoffelanbau und seine Besonderheiten zu erklären. Dazu durften die Kinder auf dem Feld selbst Hand anlegen und erfahren, wie anstrengend es ist, die Kartoffeln mit Schaufel und Spaten auszugraben. Zum Glück wird dies heutzutage von einer großen Erntemaschine erledigt, deren Einsatz Schneider anschließend demonstrierte. Auf dem Hof und im Kartoffelhüttchen, in dem Schneiders ihre Waldhessenknolle selbst vermarkten, staunten die Kinder, als sie sahen, dass es neben den ihnen vertrauten Kartoffelsorten auch rote und blaue gibt. Und es ahnte auch vorher niemand, dass man aus Kartoffeln leckere Pizza und Marmelade herstellen kann. Die Schüler erhielten zum Abschluss noch eine kleine Stärkung und bedankten sich herzlich bei ihrem „Herrn Bauern“, wie die Kinder Herrn Schneider liebevoll nannten. In ihren Gesichtern war zu lesen: Sachunterricht hat selten so viel Spaß gemacht, wie in der frischen Luft auf dem Kartoffelhof. (red/zac)

Kommentare