Christdemokraten rüsten sich für die Kommunalwahl am 27. März 2011

Kandidatenkür der CDU

Hersfeld-Rotenburg. Auf dem Parteitag des CDU-Kreisverbandes wurde die Vorschlagsliste für die Kommunalwahl am 27. März nahezu einstimmig verabschiedet. Trotz der winterlichen Verhältnisse waren über 90 Prozent der Delegierten in die Friedloser Bürgerstuben gekommen.

Die CDU geht mit Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und mit dem Fraktionsvorsitzenden Herbert Höttl aus Bebra als Spitzenkandidaten in diese Wahl. Auf den weiteren Plätzen folgen Dagmar Franke aus Bad Hersfeld, Dr. Edith-Therese Rangkuty aus Rotenburg sowie Kreisvorsitzender Thorsten Bloß.

Danach stehen Roland Urstadt (Neuenstein), Renate Kohrock (Wildeck) Wolfgang Curth (Kirchheim), Gerald Koinzer (Bad Hersfeld), Dana Kerst (Bebra), Gunther Hoch (Heringen), Christian Stahl (Alheim) und Wilfried Erbe (Philippsthal). Die Liste umfasst insgesamt 62 Personen aus allen Städten und Gemeinden des Kreisgebietes.

Besonders stolz ist man bei der CDU darauf, dass auf dieser Liste auch viele ehrenamtlich in Vereinen und Organisationen tätige Personen vertreten sind. Der von der CDU laut Satzung geforderte Frauenanteil war bei der Aufstellung und Wahl überhaupt kein Problem: Allein auf den ersten zehn Plätzen sind vier Frauen vertreten.

„Unsere Liste ist eine gesunde Mischung aus jungen und engagierten Frauen und Männern gemischt mit Personen, die eine Menge Erfahrung und Sachverstand mit sich bringen“, so Kreisvorsitzender Thorsten Bloß.

Jüngste Kandidatin

Denn auch die Kandidatin der Jungen Union, Katharina Storck aus Ludwigsau, wurde einstimmig auf Listenplatz 17 positioniert. Sie ist mit gerade 18 Jahren die jüngste Kandidatin.

Bloß betonte, man wolle eine Politik, die den Menschen zu Gute komme.

In seinem umfassenden Bericht zog Fraktionsvorsitzender Herbert Höttl eine positive Bilanz der Zusammenarbeit mit Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt in den vergangenen fünf Jahren. Man sei 2006 mit dem Ziel angetreten, die Position des Kreises in der Zusammenarbeit mit dem Landrat nachhaltig zu verbessern.

Mittlerweile sei Hersfeld-Rotenburg bei allen übergebietlichen Vergleichen in Nordhessen an der Spitze. Dies zeige sich an der Arbeitslosenquote, der Erwerbstätigenstatistik und dies belege auch die Bertelsmann-Studie über die Wohn- und Lebensqualität, sagte Höttl.

„Vision 2016“

Gemeinsam mit Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und dem Kreisvorsitzenden Thorsten Bloß habe man eine „Vision 2016“ entwickelt. In dem vom Kreisparteitag einstimmig verabschiedeten 10-Punkte Programm beschreibt die CDU, wie der Kreis in den kommenden fünf Jahren aussehen soll.

Dieses sieht unter anderem eine Förderung des Wirtschaftsstandortes Hersfeld-Rotenburg vor, um so ein breites Angebot an Arbeitsplätzen zu schaffen. Weitere künftige Schwerpunkte sollen die Investition in Bildung, der Ausbau von Kiderbetreuung, Ausbau der Infrastruktur und der Umweltschutz sein. (red)

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