Die Hersfelder Agentur ultraviolett arbeitete mit den Sozialen Förderstätten zusammen

Kampagne für Kirchenwahl

Viele Pakete geschnürt: Grafikdesignerin Pamela Brandner und Sandra Reith, Auszubildende zur Mediengestalterin bei der Agentur ultraviolett, erhielten bei der Kirchenvorstands-Kampagne Unterstützung von Gabi Potulski sowie Peter Polaczek von den Sozialen Förderstätten. Foto: privat/nh

Bad Hersfeld. An dem Kreuzsiegel in knalligem Pink kommt derzeit niemand vorbei. „Dein Kreuz zählt“ heißt es in Anzeigen, auf Bannern und Plakaten, Kugelschreibern, Buttons und T-Shirts in den 850 Gemeinden der Evangelischen Kirche Kurhessen Waldeck (EKKW). Hinter der riesigen Kampagne für die Kirchenvorstandswahlen am 29. September steht die Bad Hersfelder Kommunikations- und Designagentur ultraviolett, die sich bei der Ausschreibung gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt hat.

„Wir haben uns als Team präsentiert und durch unser kreatives Konzept überzeugt“, sagt Elmar Henrich, Kreativ-Direktor der Agentur. „Im Gegensatz zu den Mitbewerbern haben wir zusätzlich einen genauen Plan für Logistik und Umsetzung der Kampagne mitgeliefert.“

Interner Wettbewerb

Um sich bestmöglich vor der Jury der EKKW präsentieren zu können, trug ultraviolett zunächst einen internen Wettbewerb aus.

Durchsetzen konnten sich die Entwürfe von Sandra Reith, die sich den aktuellen Problematiken der Kirchen annahm: „Die EKKW ist heute viel stärker darum bemüht, ihre Mitglieder zu erreichen“, sagt die Auszubildende zur Mediengestalterin. „Unsere Kampagne ist darum nicht arrogant und von oben herab konzipiert, sondern erreicht die Menschen auf einer persönlichen Ebene.“

Pamela Brandner machte die ersten Entwürfe schließlich produktionsfähig. Adaption, Grafik und Organisation der Logistik gehörten zu ihrem Aufgabengebiet. „Eine Kampagne dieser Größenordnung kann allein nicht gestemmt werden“, erklärt die Grafikdesignerin. So habe man gemeinsam beschlossen, die Sozialen Förderstätten in Bad Hersfeld mit ins Boot zu holen.

Soziale Förderstätten helfen

Zunächst wurde ein von der Agentur komplett selbstgestalteter Katalog an jede einzelne Kirchengemeinde verschickt. Auf einem mitgelieferten Bestellzettel konnten die gewünschten Werbemittel individuell ausgewählt und angefordert werden. „Wir haben schließlich drei unterschiedliche Paketgrößen konzipiert, die alle in den Sozialen Förderstätten bestückt wurden“, sagt Pamela Brandner.

Erste Pakete verschickt

Mitte Mai wurden die ersten Päckchen in die Gemeinden verschickt, und bis heute sei die Abwicklung absolut reibungslos verlaufen. „Die ersten Rückmeldungen sind ausschließlich positiv“, sagt Elmar Henrich. „Einige Artikel waren sogar so begehrt, dass wir schon nachbestellen mussten.“

Der Erfolg sei umso schöner, da man anderthalb Jahre in die Kampagne investiert habe. „Aber ehrliche Arbeit zahlt sich eben aus“, ist Henrich überzeugt.

Von Emily Spanel

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