Bad Hersfelder Pascal Barthel bleibt Vorsitzender der nordhessischen Jungsozialisten

Jusos: Wahlrecht ab 14 Jahren

Die neue Juso-Führungsriege (von links nach rechts): Cordula Catherey (Meißner-Germerode), Thomas Kirschner (stellvertretender Vorsitzender, Schwalmstadt), Juso-Landesvorsitzende Björn Spanknebel (Gilserberg), Michael Reschke (Kassel), Juso-Bezirksvorsitzender Pascal Barthel aus Bad Hersfeld, Florian Erle (Lahntal-Caldern), Elena Tritschler (Fulda). Es fehlen: Melanie Albrecht (Bad Hersfeld) und Nicole Leidenfrost (Bebra). Foto: nh

Bad Hersfeld. Die Jungsozialisten aus Nordhessen haben sich gestern bei einer Bezirkskonferenz in Bad Hersfeld auf den Kommunalwahlkampf 2011 eingestimmt. Eine der zentralen Forderungen der Jusos ist die Einführung des Kommunalwahlrechts für Jugendliche ab 14 Jahren. „Im Moment wird von der Politik viel zu wenig auf junge Leute eingegangen“, erklärt der Bezirksvorsitzende Pascal Barthel, ihnen fehle die politische Lobby.

Mit ihrem Vorstoß wollen die Jusos eine breite Diskussion zu diesem Thema anstoßen. Außerdem wollen die Jusos den Ausbau der Kindertagesstätten, kostenlose Mittagsversorgung in Kitas und Gesamtschulen, sowie gemeinsames Lernen von Klasse 1 bis 10. Bei der Bezirkskonferenz sprach auch die frühere Entwicklunghilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul über Perspektiven der Sozialdemokratie vor der Kommunalwahl.

Bei den Vorstandswahlen wurde der 25-jährige Student der Politikwissenschaften Pascal Barthel aus Bad Hersfeld mit 85,7 Prozent als Jusos-Bezirksvorsitzender wiedergewählt. Er erzielte das beste Ergebnis eines nordhessischen Jusos-Vorsitzenden aller Zeiten. Sein Stellvertreter, Thomas Kirschner aus Schwalmstadt, wurde im zweiten Wahlgang mit 67,3 Prozent der Stimmen gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurden aus unserer Region Nicole Leidenfrost (Bebra), Elena Tritschler (Fulda) und Melanie Albrecht (Bad Hersfeld).

Von Kai A. Struthoff

Kommentare