Nachwuchs der Christdemokraten wirft SPD Angstmache vor

Junge Union rät zum Schirm

Hersfeld-Rotenburg. Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Hersfeld-Rotenburg reagiert mit großem Unverständnis auf die Ablehnung des SPD-Unterbezirks Hersfeld-Rotenburg zum geplanten Schutzschirm des Landes Hessen.

„Die Kommunen werden weder unter Druck gesetzt noch sei es Ziel der Landesregierung, die kommunale Selbstverwaltung auszuhebeln. Die SPD betreibt hier pure Angstmache“, so die Reaktion der Kreis-JU.

Sechs Kommunen betroffen

Die sechs betroffenen Kommunen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg hätten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten einen massiven Schuldenberg angehäuft, der die finanzielle Handlungsfähigkeit und die kommunale Selbstverwaltung kommender Generationen drastisch einschränke. „Wir wehren uns entschieden gegen eine weitere Schuldenpolitik. Schulden dürfen in Zukunft keine Selbstverständlichkeit mehr sein“, so die Meinung des JU-Kreisvorstandes.

Die wenig sachliche Ablehnung des kommunalen Rettungsschirms durch die heimische SPD lege die Vermutung nahe, dass die Kreis-SPD aus reinem Parteikalkül die Hilfe der CDU-geführten Landesregierung nicht annehmen möchte. (red)

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