Vorstandswahlen: CDU-Nachwuchs bestätigt Christian Eckhardt als Vorsitzenden

Junge Union gegen Sperrzeiten

Auf Händen getragen: Der neue und alte Kreisvorsitzende der Jungen Union Hersfeld-Rotenburg, Christian Eckhardt (Mitte), und seine Mitstreiter. Foto. nh

Bad Hersfeld. Der Kreisverband der Jungen Union (JU) Hersfeld-Rotenburg hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Kreisvorstand gewählt. Dabei wurde der bisherige Kreisvorsitzende, Christian Eckhardt, einstimmig im Amt bestätigt. Der 24-jährige Betriebswirt aus Ludwigsau führt den Verband seit 2008 und tritt seine fünfte Amtszeit an.

Eckhardt möchte sich auch in Zukunft gemeinsam mit seinen Parteifreunden aktiv für die Interessen der jungen Menschen im Landkreis einsetzen und plant dafür diverse Aktivitäten. Dem Superwahljahr sieht die JU kämpferisch entgegen. „Mit Lena Arnoldt (Wahlkreis 10) und Andreas Rey (Wahlkreis 11) sind wir für die Landtagswahl bestens aufgestellt“, betont Eckhardt.

Bei der Neuwahl des Kreisvorstandes bestätigte die Versammlung Katharina Storck (20, Ludwigsau) und Jan Saal (24, Bad Hersfeld) als stellvertretende Vorsitzende. Schatzmeister bleibt Martin Röth (20, Kirchheim). Als Beisitzer gehören dem neuen Kreisvorstand Marie-Therese Bastubbe (21, Bad Hersfeld), Andreas Börner (23, Rotenburg), Aaron Diebel (22, Kirchheim), Robert-Helge-Patry (20, Niederaula), Henrik Saal (21, Bad Hersfeld) sowie Nadja Richardt (26, Bebra) an. Zur Vertreterin des Kreisverbandes im Bezirksvorstand der JU Osthessen bestätigten die Mitglieder Katharina Storck.

Sperrzeit abgelehnt

In einem von der Versammlung einstimmig beschlossenen Antrag lehnt die JU zudem eine einheitliche Sperrzeit im Landkreis um 3 Uhr auf das Schärfste ab. „Reine Verbotspläne der Bürgermeister ohne vorherigen Austausch mit den Betroffenen nimmt die JU nicht einfach hin“, so Eckhardt. Kritik besteht auch an dem gesamten Verfahren bis zur Information der Öffentlichkeit. „Wir fordern eine bürgernahe Politik, die vor Entscheidungen das Gespräch mit den Betroffenen sucht“, erklärte Katharina Storck. Sie warnte davor, dass wegen der vielen Regelungen in Zukunft nur noch wenige Veranstaltungen stattfinden.

In der Sache ist eine verbindliche Sperrstunde für alle weder sinnvoll, noch löst sie die bestehenden Probleme von Alkoholmissbrauch, Lärmbelästigungen und Vandalismus. Die Junge Union wehrt sich dagegen, dass alle bestraft werden, nur weil sich Wenige daneben benehmen.

Bürgermeister informiert

„Wir unterstützen den Protest in den sozialen Netzwerken und haben allen Bürgermeistern unsere Kritik an dieser unsinnigen Regelung in einem Schreiben mitgeteilt“, berichtete Eckhardt. (red/kai) Mehr Infos auf Facebook und auf www.ju-waldhessen.de.

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