Ortstermin der Stadtverwaltung ergab: Keine akute Gefährdung im Treppenhaus

Im Jugendhaus ist alles sicher

Bad Hersfeld. Das Bad Hersfelder Kinder- und Jugendhaus in der Dippelstraße ist sicher. Das ergab ein Ortstermin mit dem Arbeitschutzkoordinators der Stadtverwaltung, Helge Assi, und seinen Kollegen von Bauverwaltung und Stadtjugendpflege.

Nachdem Ende September im Ausschuss für Soziales und Sport der Eindruck entstanden war, dass es Sicherheitsmängel im Jugendhaus geben könnte, fand schon am folgenden Tag eine Besichtigung statt – mit beruhigenden Ergebnissen. Die Feuchtigkeit in den Wänden war dem Immobilienmanagement bereits bekannt. Hier wurde die Planung aber auch schon soweit vorangebracht, dass nach den Außenarbeiten (wozu unter anderem das Entfernen von Graffiti von den Außenwänden zur Durchlüftung des Mauerwerks gehörten) die Innenarbeiten in Angriff genommen werden können.

Die während der Ausschusssitzung hinterfragte Geländerhöhe im Treppenhaus wurde ebenfalls geprüft. Das Geländer ist 92,5 Zentimeter hoch. Nach der Hessischen Bauordnung muss bei einer Absturzhöhe bis zu 12 Metern eine Mindesthöhe von 90 Zentimetern vorhanden sein.

Keine Bedenken

Da diese eingehalten ist, gibt es seitens der Stadt keine Bedenken, dass das Jugendhaus weiterbetrieben werden kann. Helge Assi dazu: „Eine akute Gefährdungssituation besteht nicht! Um jedoch auf Nummer sicher zu gehen, werden wir eine Erhöhung des Geländers auf 1,10 Meter umsetzen“.

Die reguläre Besichtigung des Gebäudes war für November ohnehin schon terminiert. Sollte sie weitere Mängel für das Gebäude ergeben, wird dies in einem Bericht der Sicherheitsfachkraft festgehalten. Anschließend wird ein Aktivitätenplan mit Fristensetzung an die zuständigen Fachbereiche der Stadt weitergeleitet und umgesetzt. Dies geschieht im Übrigen für alle städtischen Immobilien. (red/ks)

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