Stuttgarter Stiftskirchenkantor ist am Freitag in der Stadtkirche Bad Hersfeld zu Gast

Kay Johannsen spielt die Eule-Orgel

Kay Johannsen konzertiert am Freitag in Bad Hersfeld. Foto: nh

Bad Hersfeld. Der international gefragte Stuttgarter Stiftskirchenkantor Kay Johannsen wird am Freitag, 14. März, das Konzertjahr 2014 an der großen Eule-Orgel der Bad Hersfelder Stadtkirche eröffnen. Der Eintritt ist frei.

Harmonisch kühn

Am Beginn des Konzertes steht die Fantasie und Fuge g-moll BWV 542 von Johann Sebastian Bach. An die gewaltige, harmonisch kühne Fantasie schließt sich eine virtuos verspielte Fuge über das Thema eines niederländischen Volksliedes an, die aber die Dramatik der vorhergehenden Fantasie nicht verleugnet, heißt es in der Ankündigung des Konzerts.

Im Zentrum des Programms steht die Symphonie f-moll op. 42 Nr.5 von Charles-Marie Widor. Diese ist das sicher bekannteste Werk des Vertreters der französischen Orgelsinfonik. Das Finale dieser Symphonie bildet die berühmte Toccata, deren Mischung aus Brillanz und Pathos sie zu einem der beliebtesten Orgelwerke überhaupt bei Zuhörern wie Interpreten gemacht hat.

Abgeschlossen wird das Programm durch eine freie Improvisation, sodass die Zuhörer direkt dem kreativen Austausch zwischen Kay Johannsen und der Eule-Orgel der Stadtkirche lauschen können.

Stunde der Kirchenmusik

Das musikalische Zentrum für Johannsen ist die Stiftskirche Stuttgart, Hauptkirche der Stadt und der Region. Hier leitet der Stiftskantor und Kirchenmusikdirektor die Ensembles Stuttgarter Kantorei, solistensensemble stimmkunst, Stiftsphilharmonie Stuttgart sowie Stiftsbarock Stuttgart und verantwortet als künstlerischer Leiter der Stiftsmusik Stuttgart unter anderem die wöchentliche Stunde der Kirchenmusik mit jährlich rund 20 000 Zuhörern. (red/nm)

Kommentare