Neues Gesicht im Krankenhaus St. Elisabeth - Christiane Friedrich neue Hebamme

Job-Sharing im Kreißsaal

Das Hebammen-Team des Krankenhauses St. Elisabeth: Annette Waitz, Christiane Friedrich, Lydia Kremer und Irena Jablonski (von Links). Foto: nh

Bad Hersfeld. Das Hebammen-Team des Krankenhauses St. Elisabeth bekommt Verstärkung. Am 1. Oktober tritt Christiane Friedrich ihren Dienst im Kreißsaal an. Sie ist eine von insgesamt vier Beleghebammen, die im St. Elisabeth werdende Mütter vor, während und nach der Geburt begleiten.

Die 31-Jährige, die in Rotenburg an der Fulda lebt, hat ihren Beruf im Klinikum Kassel erlernt und im Anschluss an ihre Ausbildung in einem konfessionellen Krankenhaus in Fritzlar gearbeitet. Seit drei Jahren ist sie in Rotenburg und Umgebung als freiberufliche Hebamme tätig.

Im Krankenhaus St. Elisabeth teilt sie sich mit ihrer Kollegin Annette Waitz eine Beleghebammenstelle. Waitz (38), die seit 19 Jahren als Hebamme arbeitet, vor einem Jahr Mutter einer Tochter wurde und in Elternzeit war, hat erst vor wenigen Tagen ihre Tätigkeit als Beleghebamme wieder aufgenommen.

Verwaltungsleiter Peter Diel freut sich über dieses Job-Sharing-Modell: „Es schafft Stabilität und Kontinuität in unserer geburtshilflichen Abteilung und in der Versorgung werdender Mütter und Väter.

Als katholisches Krankenhaus ist uns eine familienorientierte Atmosphäre ebenso wichtig wie medizinische Sicherheit und die individuelle Betreuung der Schwangeren, die durch unsere Belegärzte Heike Möller, Dr. Matthias Bahner und Dr. Karl Schlanz sowie die vier Hebammen gewährleistet ist.“

Jetzt ein Kleeblatt

Für Sicherheit und Geborgenheit während der Schwangerschaft und der Geburt sorgen auch Lydia Kremer (57), die seit über 20 Jahren als Hebamme arbeitet und vor zwölf Jahren aus Russland nach Deutschland kam sowie die gebürtige Polin Irena Jablonski (62), die mit 41 Jahren Berufserfahrung als Hebamme aufwarten kann und das Hebammenkleeblatt komplettiert.

Zusammen haben die vier Geburtshelferinnen schon über 10 000 Babys ins Leben geholfen. „Wir haben den schönsten Beruf der Welt“, sagen alle vier, „denn es ist einfach das schönste Gefühl auf Erden, wenn ein Kind geboren wird.“

Zwar ist die Geburtshilfe für die Hebammen das Herzstück ihrer Arbeit, ihr Leistungsspektrum reicht aber von der Schwangerenvorsorge über Geburtsvorbereitungskurse und Nachsorge bis hin zu Rückbildungsgymnastik. Auch Akupunktur, Laser- und Aromatherapie sowie Babymassage gehören zu ihrem Repertoire. (red)

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