Untersuchung der Zuleitungskanäle in Asbach und Kohlhausen abgeschlossen

Jetzt kommt die Abrechnung

Bad Hersfeld. Rund 480 Zuleitungskanäle von privaten und gewerblichen Grundstücken ins öffentliche Kanalnetz hat der Abwasserbetrieb der Stadt Bad Hersfeld in den Stadtteilen Asbach und Kohlhausen in den Jahren 2011 bis 2013 erstmalig erfassen lassen. Jetzt wird den Grundstückseigentümern der Aufwand der Untersuchung individuell in Rechnung gestellt.

Wie es in einer Pressemitteilung des Abwasserbetriebes heißt, muss etwa die Hälfte der Betroffenen mit Kosten von bis zu 500 Euro rechnen. Bei höherem Aufwand durch schlechte Zugänglichkeit oder die Länge der zu untersuchenden Kanäle sind Kosten zwischen 500 und 1000 Euro entstanden. Das betrifft etwa 40 Prozent der Eigentümer.

Dankbar für Hinweise

Nach Einschätzung des Abwasserbetriebs haben etwa 30 bis 50 Prozent der untersuchten Zuleitungskanäle starke bis sehr starke Schäden aufgewiesen, wie etwa durch Riss- und Scherbenbildungen, Verwurzelungen oder Versätze der Rohre.

Verschiedene Grundstückseigentümer waren demnach durchaus dankbar dafür, dass die systematische Ersterfassung der grundstücksbezogenen Kanäle sie auf schwere Schäden hingewiesen hat.

Neben den Unterlagen aus der TV-Inspektion (Lageplan, Befahrungsprotokoll) erhalten sie eine detaillierte Kostenzusammenstellung als Anlage.

Sollten Rückfragen zu den Untersuchungen oder den Bescheiden auftauchen, bittet der Abwasserbetrieb die Grundstückseigentümer schon jetzt um etwas Geduld, wenn Anfragen nicht in jedem Fall sofort unter den Telefon-Nummern 201-336 und 201-385 beantwortet werden können. Die Vereinbarung von persönlichen Gesprächsterminen kann hier weiterhelfen. Allgemeine Besuchs- und Anrufzeiten sind von Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Montag und Dienstag 14.30 bis 15.30 Uhr und Donnerstag 15 bis 17.30 Uhr.

Grundstückseigentümer, die ihre Ersterfassung im Stadtteil Asbach auf eigenen Auftrag hin veranlasst haben, werden gebeten, die Dokumentation bis zum 31. Juli 2014 beim Abwasserbetrieb einzureichen.

Für Fragen zu einer im Einzelfall gewünschten Stundungsregelung steht der Fachbereich Technische Verwaltung zur Verfügung. (red/ks)

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