Bad Hersfelder Stadtverordneten-Ausschuss für Soziales und Sport hörte Erfreuliches

Jahnpark und Kitas top

Zwei Hersfelder Erfolgsgeschichten: Die vor elf Jahren in Betrieb genommene Sport- und Freizeitanlage Jahnpark erfreut sich stetig steigender Beliebtheit (linkes Foto), und die städtischen Kindertagesstätten (rechte Foto aus der Kita „Amazonia“) haben sich mit einem inhaltlichen Konzept neu aufgestellt. Fotos: Archiv

Bad Hersfeld. Dass es in der Stadtpolitik nicht alleine darum geht, immer neue Vorhaben auf den Weg zu bringen, sondern auch das Bestehende Aufmerksamkeit verdient, das bekamen die Mitglieder des Bad Hersfelder Stadtverordneten-Ausschusses für Soziales und Sport während ihrer jüngsten Sitzung gleich bei zwei Tagesordnungspunkten vor Augen geführt. Ein Beispiel war die mittlerweile elfjährige Erfolgsgeschichte des Jahnparks und das andere die konzeptionelle Entwicklung der Kindertagesstätten.

Die vom Landessportbund Hessen in Auftrag gegebene Evaluation (Bewertung) der bundesweit immer noch einzigartigen Sport- und Freizeitanlage Jahnpark ist zwar schon ein Jahr alt (unsere Zeitung berichtete), doch an der uneingeschränkt positiven Bewertung dieser für jedermann zugänglichen Einrichtung mit ihren zahllosen Möglichkeiten sportlicher Betätigung hat sich nichts geändert.

Karl Schmidt – als Leiter des städtischen Fachbereichs Kultur, Sport, Soziales für den Jahnpark zuständig – wies vor dem Ausschuss besonders auf die kommunikativen und verbindenden Qualitäten der Anlage hin: hier spielen Jung und Alt, Groß und Klein und Menschen verschiedener Ethnien miteinander.

Dank permanenter Aufsicht durch Platzmeister sei Vandalismus so gut wie kein Thema, berichtete Schmidt. Weil nach elf Jahren der Zahn der Zeit an manchen Geräten nagt, soll 2012 der Kletterwald teilweise erneuert werden. Hierfür stehen 30 000 Euro im Haushalt.

Hart an der Grenze

Und auf die Frage, warum die Stadt mit dem Jahnpark keine Eigenwerbung betreibe, sagte Schmidt: „Wir sind bei der Auslastung an den Sommerwochenenden hart an der Grenze des Machbaren.“ Bei noch mehr Besuchern müsse möglicherweise der Zugang geregelt werden, beispielsweise durch einen Zaun. Aber den wolle natürlich keiner, sagte Schmidt.

Mittendrin in der Arbeit sind die städtischen Kindertagesstätten bei der inhaltlichen Konzeption. Darüber berichtete Edgar Steube. Was im März dieses Jahres mit einer Bestandsaufnahme begann, soll bis zum kommenden Frühjahr in einer Präsentationsmappe für jede einzelne Einrichtung definiert werden.

Steube, der in der Stadtverwaltung für das Inhaltliche bei den Kitas zuständig ist (Horst Gerlich kümmert sich um das Organisatorische), lobte in diesem Zusammenhang das hohe Engagement der beteiligten Erzieherinnen. Auch auf den hohen Fortbildungsstandard des Kita-Personals ist die Stadt stolz.

Von Karl Schönholtz

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