Noch keine Zahlung für 2016 – Rechtzeitig beantragt

Irritationen um Festspiel-Zuschuss

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Die Spielstätte der Festspiele.

Bad Hersfeld. Die Bad Hersfelder Festspiele warten in diesem Jahr bislang vergebens auf 300 000 Euro Fördergeld aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Nach Informationen unserer Zeitung gibt es Irritationen zwischen Berlin und der Stadt Bad Hersfeld um die Verwendungsnachweise.

Wie Erster Stadtrat Gunter Grimm in einer Pressemitteilung erklärte, sei der Antrag für die Förderung am 30. November 2015 – und damit rechtzeitig – gestellt worden, inklusive ausführlicher kaufmännischer und künstlerischer Begründung.

Die in unserer Ausgabe vom vergangenen Samstag geäußerte Mutmaßung, die Festspiele hätten vergessen, den Antrag auf Fördergelder für die Saison 2016 bei der Bundesregierung zu stellen, bezeichnete ein sichtlich verärgerter Gunter Grimm als „glatte Falschmeldung“.

Tatsächlich mussten die Festspiele jedoch einen umfangreichen Fragenkatalog beantworten, der auch die Jahre 2014 und 2015 betraf. Auch hier seien die Verwendungsnachweise ordnungsgemäß an die zuständigen Stellen eingereicht worden, stellte der Erste Stadtrat fest.

Mittlerweile laufen im Hintergrund die Bemühungen, die Unstimmigkeiten um den Bundeszuschuss zu bereinigen, auf höchster Ebene und auf Hochtouren. Auch Festspielintendant Dieter Wedel hat in Berlin vorgesprochen. (ks/red)

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