32 Jahre Förderkreis Museum Bad Hersfeld

Investitionen und Höhepunkte

Fast alle Mitglieder des Förderkreises Museum, die auf dem Foto zu sehen sind, führen im Duden-Museum Aufsicht und geben Auskunft über sein Leben und Wirken als Direktor und Bürger der Stadt. Im Vordergrund des Bildes sitzt Erika Grabe, seit 28 Jahren Vereinsmitglied. Sie führte über 25 Jahre Besucher durch das Museum der Stadt im Stift. Hintere Reihe, von links: Joachim Manns, Bertold Schmidt, vordere Reihe: Richard Becker, Hans-Heinrich Jäger, Heide Salzmann, Jutta Goschenhofer, Marie-Luise Bethke, Bürgermeister Thomas Fehling, der zufällig vorbeikam, und Gerda Conradi. Foto: nh

Bad Hersfeld. Als Höhepunkt des vergangenen Jahre nannte Bertold Schmidt, der Vorsitzende des Förderkreises Museum, bei der Jahreshauptversammlung die mehrwöchige Sonderausstellung in der Galerie im Stift zum 100. Todestag von Konrad Duden, an deren Eröffnung einige Wissenschaftler und sein Urenkel teilnahmen.

Über 20 000 Euro investierte der Verein in den vergangenen drei Jahren für eine Besuchertheke im Museum der Stadt, einen Film über Konrad Duden, eine Gedenkschrift von Anke Goldberg, sowie einen tragbaren Hörführer für die Exponate der Stadt- und Stiftsgeschichte. Von der Stadt wurde der Verein unterstützt, ebenso von den Rotariern, der Sparkasse, der VR-Bank, was dankend anerkannt wurde.

Dem Vorsitzenden dankte Schatzmeister Hans-Heinrich Jäger für seine 15-jährige Leitung und 22 Sonderausstellungen, die in der Galerie im Stift gezeigt wurden. Hierbei ging es im Wesentlichen um traditionelles Handwerk, Brauchtum und volkskundliche Themen.

Seit 1999 betreibt der Verein eigenständig das Konrad-Duden-Museum am Neumarkt 31, welches in der Regel an Sonntagnachmittagen geöffnet ist.

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