Regionalmanagement ermittelt Bedarf für Breitband-Netz

Internet ist im Kreis vielerorts sehr langsam

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Hersfeld-Rotenburg. Das schnelle Internet ist in weiten Teilen des Landkreises noch nicht angekommen. Um das zu ändern, hat sich Hersfeld-Rotenburg mit vier nordhessische Landkreisen zusammengeschlossen. Bevor der Ausbau des Breitband-Netzes jedoch beginnen kann, muss das Regionalmanagement Nordhessen zunächst den Bedarf dafür nachweisen. „Wir brauchen eine positive Stimmung für das Projekt in der Region“, sagt Regionalmanager Holger Schach.

Noch ist das Netz im Kreis lückenhaft. Lediglich in den Städten Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra sowie den Gemeinden Alheim und Ronshausen gibt es überhaupt schnelles Internet.

Die meisten Orte im Landkreis hingegen gehen bisher leer aus. Ziel ist es, die gesamte Region an ein Breitband-Netz anzuschließen. Geplant ist eine flächendeckende Versorgung mit einer Geschwindigkeit von 30 bis 100 Megabit pro Sekunde. In den Gemeindeparlamenten wird zurzeit diskutiert, ob das Vorhaben unterstützt werden soll.

Unsere Zeitung hat bei Unternehmen im Kreis nachgefragt, wie zufrieden sie mit ihrer Internetverbindung sind. „Oft könnte es schon schneller gehen“, sagt Rolf Spangenberg, Geschäftsführer von DFH Dreh- und Frästechnik. Die Firma hat ihren Sitz in Wildeck – eine der Gemeinden im Landkreis, die vom Ausbau des Breitband-Netzes profitieren würde. Dort liegt die Geschwindigkeit der Datenübertragung nur vereinzelt bei 16 Megabit pro Sekunde.

Ähnlich sieht es mit der Internetverbindung in Neuenstein aus. „Unser Internet geht langsam“, sagt eine Mitarbeiter auf Schloss Neuenstein. Vor allem bei Tagungen und Seminaren mit vielen Gästen sowie bei Konferenzschaltungen gebe es Probleme.

In Rotenburger und Bad Hersfeld gibt es keine Schwierigkeiten mit der Verbindung, erklären etwa die Inhaber der Autohäuser Heyer und Salzmann. Hintergrund,

Zum Tage, Seite 2

Von Verena Koch

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