62. Bad Hersfelder Festspiele starten in die Probenzeit

Intendant weckt hohe Erwartungen

Festspiel-Intendant Holk Freytag begrüßte das Ensemble.

Bad Hersfeld. Mit der Begrüßung des Ensembles in der Stiftsruine durch Intendant Holk Freytag und Bürgermeister Thomas Fehling hat gestern die Probenzeit für die 62. Bad Hersfelder Festspiele begonnen.

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Freytag weckte bei der Vorstellung von Darstellern und Regieteams hohe Erwartungen, indem er die Qualitäten der Ensemblemitglieder und die selbstgesteckten Ansprüche an die Inszenierungen herausstellte.

Mehr als 200 Mitwirkende werden bis zum Eröffnungstag am 15. Juni drei Neuproduktionen für die große Bühne der Stiftsruine („König Lear“, „Anatevka“ und „Der Zauberberg“) erarbeiten sowie zwei Wiederaufnahmen „Das Dschungelbuch“, „Der Name der Rose“).

Darüber hinaus stehen im Schloss Eichhof die Komödie „Ewig jung“ und in der Schilde-Halle das Stück „Der Untergang der Titanic“ auf dem Spielplan.

Bürgermeister Fehling hieß das Ensemble, zu dem bekannte Namen wie Volker Lechtenbrink, Michael Schanze, Julian Weigend, Stefan Reck, Emanuela von Frankenberg und Andrea Cleven gehören, in der Stadt willkommen.

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Regen und Kälte zum Probenbeginn kommentierte Intendant Freytag mit Hersfeld-typischem Optimismus: „Ende der Woche wird’s besser.“ Zauberberg-Regisseur Janusz Kica hielt freilich dagegen, dass er in seiner Inszenierung lediglich Kunstschnee vorgesehen habe. „Wir wollen keinen echten“, sagte Kica.

Die Festspiele haben in diesem Jahr ein Budget von 5,099 Millionen Euro.

Von Karl Schönholtz

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