Sparkasse betont ihre Verpflichtung für die Region

... und immer an die Kunden denken

Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Reinhard Faulstich.

Bad Hersfeld. Das alljährliche Sparkassenforum ist „ein besonderes gesellschaftliches Ereignis“ und Ausdruck der besonderen Verpflichtung der Sparkasse, nicht nur wirtschaftliche Akzente zu setzen. Das machte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Reinhard Faulstich bei seiner Begrüßung der über 1000 Gäste in der Stadthalle deutlich. Er nutzte die Gelegenheit aber auch, um eine kurze Bilanz des Geschäftsjahres zu ziehen, mit dem die Sparkasse trotz der Wirtschaftskrise „durchaus zufrieden“, sei.

Dennoch befinde sich die Sparkasse in einem „harten Kampf mit anderen Kreditinstituten, die nichts für die Region tun“, machte Faulstich klar und fand auch deutliche Worte der Kritik für die Regulierungswut der Regierung im Bankengewerbe. „Praxisfern und wenig effizient“, nannte der Sparkassenchef viele Vorgaben und freute sich zugleich, dass die Sparkasse-Hersfeld-Rotenburg von Focus-Money auf Platz 1 gesetzt wurde. „Qualität, Qualität, Qualität – und immer an die Kunden denken“, nannte Faulstich in Anspielung auf Helmut Markwort das Geschäftsgeheimnis der Sparkasse.

Nach dem engagierten Vortrag von Helmut Markwort über die Macht der Medien konnte Markus Pfromm, der Geschäftsführer der HZ, die Mitveranstalter des Forums ist, neben Markwort und Faulstich noch Ottmar Berbalk zu einer Talkrunde begrüßen.

Berbalk sei der „Hersfeld-Hero des Focus“, meinte Markwort launig, denn der Journalist aus Bad Hersfeld, der sein Handwerk unter anderem bei unserer Zeitung gelernt hat, gehört zur Gründungsmannschaft des Nachrichtenmagazins, das er seit Jahren in Brüssel vertritt. Alle drei Journalisten auf dem Podium waren sich schnell einig, dass Zeitungen auf Qualität und Genauigkeit setzen müssen, um sich auf dem hart umkämpften Medien-Markt zu behaupten.

Während sich das Publikum schon am Buffet des Tafelhauses Steinhauer labte, nutze Bürgermeister Thomas Fehling die Chance, um Markwort und dessen Lebensgefährtin, Bunte-Chefin Patricia Riekel, zu den Festspielen einzuladen. Markwort versprach, zu kommen, denn „nichts ist mir lieber als Theater und Fußball“. (kai)

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