Jahreshauptversammlung der rührigen DRK-Ortsvereinigung Bad Hersfeld

Immer da, wo Hilfe nötig ist

Ehrungen bei der DRK-Ortsvereinigung Bad Hersfeld. Das Bild zeigt die Geehrten mit dem Kreisvorsitzenden Gunter Müller (links). Foto: nh

Bad Hersfeld. Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Bad Hersfelder DRK-Ortsvereinigung wies der Vorsitzende Jürgen Harth auf die Vielfalt der ausschließlich ehrenamtlich geleisteten Arbeit seiner Mitstreiter für die hilfebedürftigen Menschen unserer Region und oft auch darüber hinaus hin. Deshalb genieße man auch hohes Ansehen bei den Bad Hersfelder Bürgern, stellte Harth fest.

Der Erste Stadtrat Dr. Rolf Göbel erwähnte, dass man seitens der Kreisstadt sehr stolz sei, eine derart rührige Rotkreuzgemeinschaft in Bad Hersfeld zu haben. Ohne deren Mitwirkung bei allen Veranstaltungen, seien es die Festspiele, das Lollsfest oder die Seniorenveranstaltungen, wäre manche Aufgabe weder vom Aufwand noch finanziell lösbar.

Gunter Müller, seit November DRK-Kreisvorsitzender, zeigte sich sehr beeindruckt von der Vielseitigkeit der Arbeit in der Bereitschaft, der Sozialarbeit und des Jugendrotkreuzes. Die Bad Hersfelder DRK-Ortsvereinigung sei einer der wesentlichen Stützen des DRK-Kreisverbandes, stellte er fest.

Aufregende Einsätze

Bereitschaftsleiterin Sarah Wolf erwähnte in ihrem Bericht „aufregende Einsätze“. So sei man gleich Anfang des Jahres 2011 nach Haunetal-Hohenwehrda alarmiert worden, um zahlreichen Kindern bei Übelkeit und Bauchschmerzen zu helfen. Der nächste Einsatz war dann überregional in Homberg/Efze bei einem Massenanfall von Verletzten nach einem Giftgasunfall in einem Logistikunternehmen.

2072 freiwillige Blutspender

Zur Blutspendearbeit der Bereitschaft berichtet Ingrid Hambrock. So fanden in Bad Hersfeld und Friedlos im vergangenen Jahr insgesamt 16 Termine statt, wodurch zusammen 2072 Spender vielleicht Leben gerettet haben. Der Gruppenleiter der Kochgruppe Jürgen Trapp leistete mit seinen Frauen und Männern fünf Koch- und Verpflegungseinsätze in der Öffentlichkeit.

Die Staffelleiterin der Rettungshunde Maria Diehl schließlich beleuchtete deren Tätigkeit. Zurzeit arbeiten zehn Hunde in der Staffel. Viele Trainingsstunden seien erforderlich, um bei Einsätzen zusammen mit anderen Staffeln vielleicht Menschenleben zu retten.

Für das Jugendrotkreuz berichtete Sarah Wolf. Ein besonderer Höhepunkt war 2011 ein „Katastrophenschutz-Wochenende“ am Obersberg mit fast 200 Jugendlichen des Jugendrotkreuzes, der THW-Jugend, der Jugendfeuerwehren und der DLRG-Jugend. Karin Zell als Leiterin des Arbeitskreises Sozialarbeit berichtete über die DRK-Wohltätigkeitsarbeit. Nicht unerwähnt bleiben darf auch die Seniorengymnastik- und Wassergymnastik, deren Gruppen seit fast 40 Jahren tätig sind. (red/zac) Ehrungen

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