Geistalschüler erreichen zweiten Platz bei „Jugend forscht“

Immer genug Wasser

Der Schulleiter der Geistalschule Gerhard Vater, Ingo Koinzer, Nils Behrendt und Lehrerin Ute Junghanns vor dem Modell der Bewässerungsanlage (von links) Foto:  Radick

Bad Hersfeld. Eine Bewässerungsanlage, die man per Internet steuern und konfigurieren kann, diese Erfindung brachte Ingo Koinzer und Nils Behrendt den zweiten Platz beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ in Niestetal. Die beiden Schüler der neunten Klasse der Gesamtschule Geistal waren mit 14 und 15 Jahren die jüngsten Teilnehmer im Bereich Mathematik und Informatik.

Produkt erfinden

Die Lehrerin Ute Junghanns war im Politik/Wirtschaft-Unterricht auf das Projekt der Schüler aufmerksam geworden, in dem die Klasse ein Produkt erfinden sollte, dass noch nicht auf dem Markt ist. Sie konnte die beiden schließlich überzeugen, sich im Herbst bei „Jugend forscht“ anzumelden.

Nachdem eine kurze Beschreibung ihrer Erfindung die Auswahlkriterien erfüllte, durften sie ihre Arbeit vollständig vorstellen und konnten sich dann bei 25 anderen Gruppen von „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ (9 bis 14 Jahre) den zweiten Platz sichern.

Schulleiter Gerhard Vater erläuterte, dass die Teilnahme im Rahmen des Begabtenförderungskonzepts der Gesamtschule Geistal geschah, das besonders lernfreudige Kinder und Jugendliche im regulären Klassenverband durch differenzierte und offene Aufgaben fördert und fordert. In diesem Rahmen werden auch Fahrten an die Kinder-Uni Kassel und eine Mathe-Knobel AG angeboten.

Anschließend erhalten die Kinder ein Zertifikat für besondere Lernleistungen von der Schule.

Programm selbstgeschrieben

Dieses Konzept scheint aufzugehen, haben doch die beiden Zweitplatzierten nicht nur die Nässe-Sensoren selbst gebaut, sondern auch das Computer-Programm geschrieben, das dann die Informationen ins Internet einspeist und überall vom Gartenbesitzer abgerufen und geändert werden kann.

Von Irene Radick

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