14 Schüler der Hersfelder Geistalschule sammelten für Stiftung „Humor hilft heilen“

Humor-Spender danken

Viel Hilfe für die Organisation Humor Hilft Heilen: Jette, Niklas, Ute Junghanns, Janine, René und Jonas bedanken sich bei den vielen Spendern für ihre Unterstützung. Foto: Geier

Bad Hersfeld. Insgesamt sammelten die 14 Schüler der Bad Hersfelder Geistalschule 1646 Euro für die Stiftung „Humor hilft heilen“. Mit viel Eifer trugen die Nachwuchs-Nasen-Botschafter das Projekt in den letzten Monaten bei verschiedenen Gelegenheiten an die Bad Hersfelder heran und viele halfen den Schülern bei ihrem beeindruckenden Ergebnis.

Der Schüler Jonas Ratz hatte keine Ahnung worauf er sich bei dem Wahlpflichtkurs „Fit for Quality“ überhaupt einließ. Für mehrere Monate verlief der Unterricht auch seinen Erwartungen nach, einige Präsentationen und ein bisschen etwas lernen. Die vergangenen drei Monate waren eine komplette Überraschung für den Realschüler. So lange beschäftigten sich die Schüler mit ihrem eigenen Projekt zur Unterstützung der Stiftung „Humor hilft heilen“. „Wir mussten Firmen anrufen, Aktionen organisieren, Fremde auf der Straße ansprechen und ihnen das Projekt erklären“, berichtet Jonas. Er selbst sagt, dass er sehr viel gelernt hat und bereut die Wahl des Kurses nicht.

1646 Euro gesammelt

Auch wenn einige der Realschüler hinter dem englischen Namen des Kurses einen Sportkurs vermuteten, weckte der Kurs aber schlummernde Talente, sagt Lehrerin Ute Junghanns. Sie ist selbst Nasenbotschafterin und hatte den Schülern das Projekt vorgestellt. Am Ende war sie aber selbst von dem Enthusiasmus der Schüler überrascht. „Viele sind durch die neue Herausforderung, die das Projekt an sie stellte, viel offener geworden und über sich hinaus gewachsen“, berichtet sie stolz.

Die Schüler versuchten bei einer Schulaktion Mitschüler von dem Projekt zu überzeugen – was nicht so recht gelang, sie hatten verschiedene Stände in Bad Hersfeld, der City Galerie bei der Hoehlschen Buchhandlung, im Eine-Weltladen und beim Sommermarkt des Curanum Seniorenpflegezentrums. Außerdem wurden Firmen angeschrieben, das Autohaus Kirschstein, die Sparkasse und das Curanum unterstützten die Stiftung jeweils mit einer Spende. Alles mussten sie selbst organisieren.

Die Schülerin Janine Völker hat sich intensiv mit dem Projekt auseinander gesetzt und ist von der Idee, die hinter der Stiftung steht, vollends überzeugt. Sie hat die Wahl des Kurses nicht bereut und viel gelernt: „Irgendwann ist jeder von uns einmal in der Situation, dass man selbst oder ein Verwandter krank ist und dann heitert ihn die rote Nase auf“, berichtet die Neuntklässlerin. Sie kann sich auch vorstellen, selbst als Klinikclown kranke oder einsame Menschen mit Humor die Schmerzen ein bisschen leichter zu machen. Laut Stiftung gibt es in der Region zu wenige.

Von Christiane Geier

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