Benefizveranstaltung „LiveHelp“ im Pier 1 war auch in diesem Jahr erfolgreich

Hospiz soll Schule machen

Die Livercheese Booth Corporation war eine der beiden Bands, die beim Benefizkonzert im Pier 1 Stimmung machten. Foto: Ellenberger

Bad Hersfeld. Zum dritten Mal in Folge haben die Organisatoren der Benefizveranstaltung „LiveHelp“ vergangenen Samstag am Pier 1 für gute Unterhaltung aller Altersstufen gesorgt.

Zwei Bands traten an diesem Abend in der Bar an der Fulda auf. Nach Ansage der Oranisatoren machte die Popcoverband „Line up“ den Anfang. Die Gruppe hat in ihrem Repertoire nicht nur aktuelle Songs, sondern führte auch zurück in vergangene Jahrzehnte. Das Publikum ließ sich von den Sängerinnen animieren. Mit der geforderten Zugabe „You shook me all night long“ beendete die Band ihren Auftritt.

Im Anschluss war die achtköpfige Coverband „Livercheese Booth Corperation“ an der Reihe. Mit erkennbarem Spaß mischte die Band das Publikum auf und lockte viele bereits nach kurzer Zeit zum Tanzen vor die Bühne. Die Gießener Gruppe war an diesem Abend extra nach Bad Hersfeld gereist und interpretierte Titel aus verschiedenen Musikgenres mit Saxophon, Bass und Co. neu.

Während der kurzen Aufbaupause zum zweiten Bühnenact führte die Koordinatorin des Hospizverein Bad Hersfeld Birgit Berger in die Thematik des Projektes „Hospiz macht Schule“ ein. In fünftägigen Projekttagen an Grundschulen werden die Kinder im Umgang mit der Thematik „Tod“ unterstützt. Die Spenden, die zugunsten des Projektes gesammelt wurden, sollen in Unterrichtsmaterialien und die Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern investiert werden. Zwar sei es ungewöhnlich in diesem Rahmen über den Tod zu sprechen, sagte Berger, doch sei die Benefizveranstaltung eine tolle Idee.

Unterstützer

Die Veranstaltung „LiveHelp“ wird seit drei Jahren jährlich von der „Brillenschmiede“, „Form 2wo by laufer“ und der „Weingalerie“ organisiert und hatte bereits von Anfang an das Ziel, sich in Bad Hersfeld zu etablieren. In diesem Jahr sind die Unterstützer durch die Werbeagentur „ultraviolett“ und die Hersfelder Zeitung erweitert worden, die auch die Werbung für das Event übernommen haben.

Von Caroline Ellenberger

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