Europäisches Siegel in Wien überreicht

Hohe Auszeichnung für SMOG-Projekt

Clemens Groß

Bad Hersfeld/Wien. Für das Projekt „Cool and Safe“ wurde die Initiative SMOG (Schule machen ohne Gewalt) jetzt in Wien mit der herausragende europäische Auszeichnung des „Erasmus Euro Media Siegels“ ausgezeichnet. „Cool and Safe“ ist ein interaktives Internettraining, das der Verein zusammen mit der Fuldaer Firma mecom, der Goethe Universität in Frankfurt und den Sektionen der International Police Association (IPA) aus Deutschland und Luxemburg entwickelt hat.

Das Siegel wird von einer internationalen Jury der „European Society for Education and Communication (ESEC)“, die mit Vertretern aus zahlreichen europäischen Universitäten besetzt ist, für Produktionen vergeben, die mit einer herausragenden Qualität die europäischen Werte darstellen und die gesellschaftliche Entwicklung befördern.

Kostenlos im Internet

Aus der Hand des Präsidenten der ESEC und dem Vorsitzender der Jury, Prof. Dr. Thomas A. Bauer, konnten SMOG-Vorsitzender Erwin Maisch und Beisitzer Clemens Groß diese hohe Auszeichnung entgegen nehmen.

„Cool and Safe“ ist im Internet kostenfrei unter www.coolandsafe.eu von jedermann abzurufen. Neben dem Trainingsprogramm für 7- bis 12-jährige Kinder stehen ein Lehrerhandbuch und Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte und Eltern ebenfalls kostenfrei als Download zur Verfügung. Mit „Cool and Safe“ lernen die Kinder interaktiv und kurzweilig mit zahlreichen Filmen und dem Avatar „Smoggy“ gefahrengeneigte Lebenssituationen besser zu erkennen und zu meistern. Das Programm eignet sich hervorragend für den Unterricht in Grundschulen.

Zweisprachig

„Cool and Safe“ ist mittlerweile in Hessen offiziell in das Angebot für den Unterricht in den Grundschulen aufgenommen worden und durch die Schulen über den Bildungsserver Hessen abzurufen.

Das Programm wird bisher zweisprachig in Deutsch für Deutschland und in Französisch für Luxemburg angeboten. „Sollten wir noch Geldgeber finden, würden wir das Programm für Deutschland gerne noch in Türkisch und Russisch anbieten. Gerade den Kindern und Eltern dieser Bevölkerungsgruppen mit wenig Deutschkenntnissen würde das Training helfen, sich bei uns besser zurechtzufinden. Langfristig denken wir eine Ausweitung auf weitere europäische Länder“, blicken Erwin Maisch und Clemens Groß in die Zukunft. (red/ks)

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