Ministerpräsidentin Lieberknecht verleiht Thüringer Verdienstorden an CDU-Ehrenvorsitzenden

Hohe Auszeichnung für Reinhold Stanitzek

Reinhold Stanitzek mit dem Verdienstorden, der ihm von Ministerpräsidentin Lieberknecht verliehen wurde. Foto: Marcus Scheidel, TSK

Erfurt/Bad Hersfeld. Genau elf Jahre, sechs Monate und 16 Tage hat Reinhold Stanitzek von 1993 an als Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen gearbeitet. In dieser Zeit hat der in Bad Hersfeld lebende ehemalige Staatsssekretär im hessischen Innenministerium und CDU-Ehrenvorsitzende maßgeblich am Aufbau und Aufschwung des Freistaates nach der politischen Wende mitgewirkt. Am Donnerstag wurde Stanitzek dafür von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht mit dem Thüringer Verdienstorden ausgezeichnet.

„Ich war völlig überrascht, ich habe eine solche Auszeichnung nach so langer Zeit gar nicht mehr erwartet“, sagte Stanitzek unserer Zeitung. Er sei schon ein „bisschen stolz“ zumal ihn die Rede der Ministerpräsidentin nachdenklich gemacht und fast zu Tränen gerührt habe.

Lieberknecht hatte erklärt, Stanitzek habe Verantwortung in schwieriger Zeit übernommen. Tausende von Unternehmen hätten damals kurz vor dem Zusammenbruch und viele Innenstädte vor dem Zerfall gestanden. Die Herausforderungen des Amtes seien enorm gewesen. Stanitzek habe diese mit „Energie, Beharrlichkeit und großer Sachkompetenz angenommen“ wofür sie ihm im Namen aller Thüringerinnen und Thüringer dankte.

Der Thüringer Verdienstorden ist eine hohe Auszeichnung und wurde bisher erst 95 mal verliehen. Er wird im Hause der Familie Stanitzek am Finkenweg einen Ehrenplatz neben dem Bundesverdienstkreuz und dem hohen, vom Papst persönlich verliehenen, St. Gregorius Orden erhalten.

Von Kai A. Struthoff

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