Schülerinnen der Fachoberschule Bebra haben die Fenster des Weltladens dekoriert

Hilfe für die Helfenden

Sie sind zufrieden mit ihrer Arbeit: Die Schülerinnen der Fachoberschule Bebra mit ihrer Lehrerin Judith Sperlich haben bei der

BAD HERSFELD. Tatkräftige Unterstützung bei der Gestaltung seiner neuen Räume in der Bad Hersfelder Klausstraße hat der Eine-Weltladen erhalten. Die Abschlussklasse Gestaltung der Fachoberschule Bebra hat sich einige Gedanken gemacht, um die Fenster des neuen Weltladens während der Umbauarbeiten herzurichten.

„Unsere Idee war es, dass wir vor der Eröffnung am 17. Juni dafür sorgen, dass niemand in den neuen Laden hineinspähen kann“, erklärt Heide Schumann-Held vom Weltladen.

Künstlerischer Ansatz

Doch anstatt die Fenster einfach abzukleben, begab sich Schumann-Held auf die Suche nach einer künstlerischen Lösung und wurde bei der Gestaltungsklasse der Fachoberschule Bebra fündig.

Lehrerin Judith Sperlich und ihre Klasse waren sofort Feuer und Flamme für das Projekt, welches insgesamt zwei Monate in Anspruch nahm. Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Gestalten von Lebensräumen“ hat die Klasse in vier Gruppen Leinwände erstellt, die ab dieser Woche in den Fenstern des neuen Weltladens zu bestaunen sind.

Die Arbeit der Schülerinnen soll dem Weltladen dauerhaft eine Hilfe sein. „Das war uns sehr wichtig, wir wollten etwas machen, wovon der Weltladen auch noch in Zukunft profitieren kann. Sie können die Leinwände beispielsweise auf Veranstaltungen oder Messen einsetzen“, erläutert Sperlich.

Für jedes Fenster ein Thema

Die Schülergruppen haben sich im Rahmen des Projekts auch mit der Konzeption des Weltladens beschäftigt, jedes Fenster spiegelt ein eigenes Thema wider. So zum Beíspiel Kinderarbeit oder fairen Handel.

Doch nicht nur für die Fenster hat sich die Schulklasse etwas überlegt, auch der Außenbereich des Weltladens soll neu gestaltet werden, dies muss allerdings erst noch von der Stadt Bad Hersfeld genehmigt werden.

Die Mitarbeiter des Weltladens können jetzt mit dem Umzug in ihr neues Gebäude beginnen.

Von Niklas Hampe

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