„Haus der Berufsorientierung“ will dem Fachkräftemangel vorbeugen

Hilfe bei der Ausbildung

„Häuslebauer“ für die Schaffung von vielfältigen Bildungs- und beruflichen Orientierungsangeboten (von links): Jens Hartmann, Petra Roth, Tobias Binder, Achim Kniese, Wilfried Brandau, Silvana Krieg, Kerstin Staudtmeister, Elke Künholz und Marion Gümpel Foto: nh

Bad Hersfeld. Das „Haus der Berufsorientierung“ nimmt langsam Gestalt an. Nachdem im Juni 2013 der Verein von Mitgliedern der IHK, des Landkreises und der heimischen Wirtschaftsunternehmen gegründet wurde, ging es in der ersten Mitgliederversammlung um ganz konkrete Aufgaben für die nächste Zeit: Das Werben weiterer Vereinsmitglieder, die Eröffnung des geplanten Standortes in Bad Hersfeld, die Initiierung eines Ideenpools zur Förderung der Berufsorientierung und den Start des Projekts Fachkräftesicherung im Frühjahr 2014.

Zügige Umsetzung

Der Vorsitzende Wilfried Brandau, Obermeister der Bäckerinnung Hersfeld-Rotenburg, und die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz betonten, dass es zügig zur Umsetzung der Vorhaben kommen solle. Es gehe um die Schaffung von vielfältigen Bildungs- und beruflichen Orientierungsangeboten zur bestmöglichen Förderung und Entwicklung aller Jugendlichen im Kreis. Es müsse in der Region Perspektiven geben für junge Menschen, die als Fachkräfte von morgen in den regionalen Betrieben arbeiten wollen. „Deshalb müssen wir schon heute dem Fachkräftemangel von morgen entgegenwirken und zugleich die hohe Qualität der heimischen Ausbildung erhalten“, erklärte Künholz.

Wilfried Brandau wies darauf hin, dass noch interessierte Betriebe und Unternehmen aus der Region sowie engagierte Ehrenamtliche aus der Berufsausbildung gesucht würden. Es gehe um Hilfestellungen bei Ausbildungsproblemen, Informationen über Weiterbildung und Ausbildung, die Suche von geeigneten Jugendlichen als Lehrlinge, eine Koordinierung von praktischen Berufserprobungsmöglichkeiten für Schüler, die Errichtung eines Web-Portals, etwa als Praktikums- und Ausbildungsbörse, sowie die Nutzung von „Facebook“, um Jugendliche zu erreichen. (red/kml)

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