VdK Bad Hersfeld prangert Verarmung durch höheres Renteneintrittsalter an

Hilfe bei Altersarmut

Ehrungen beim VdK Ortsverband Bad Hersfeld: Sitzend der Jubilar Wilhelm Schraa (60 Jahre dabei) mit Ehefrau, dahinter (von links) zweiter Vorsitzende Herr Frank, Frau Deisenroth und Hans Pothmann (Vorsitzender). Foto: nh

Bad Hersfeld. Der Zulauf in die Sozialverbände wie dem VdK Hessen-Thüringen sei nach wie ungebrochen. Dies sei ein Zeichen für die soziale Lage in unserem Land und der Bedarf an Hilfe in sozialen Fragen hoch. Zu diesem Ergebnis kam der Vorsitzende des VdK Bad Hersfeld, Hans Pothmann, während der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle.

„Die soziale Schieflage und die geplante Rente mit 70 werden besonders älteren Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen, in die Armut treiben und ein menschenunwürdiges Leben aufzwingen“, sagte Pothmann. „Wir brauchen Hilfen im Alter und nicht Kürzungen, denn die Lebenszeit hat sich nun einmal verlängert und dem kann man nicht nur mit Lebensarbeitszeitverlängerung entgegentreten“, beschrieb er die Situation.

Der VdK steht allen Menschen zur Seite und kämpft für ein würdevolles Leben im Alter.

Zusammenarbeit gelobt

Der Bürgermeister der Kreisstadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling, war Ehrengast der Veranstaltung und lobte in seinem Grußwort das Engagement des VdK und die Zusammenarbeit des Ortsverbandes Bad Hersfeld mit der Kreisstadt.

Von der Seniorenberatung Waldhessen informierten Sabine Rosenfeld und Antje Liemen über das Thema „Das Wohnen im Alter“. Rechtliche Möglichkeiten, direkte Zuschüsse und Krediterleichterungen wurden aufgezeigt, die zu einem barrierefreien Wohnen im Alter führen können.

Ein wichtiger Teil der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder und der vielen ehrenamtlichen Helfer. (red)

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