Nach zwei Jahren steht das Projekt „Offene Türen für Alleinerziehende“ vor dem Ende

Hilfe für Alleinerziehende

Erhielten eine Rose zum Abschied: Die Netzwerkpartner des Projekts „Offene Türen für Alleinerziehende.“ Foto: Hildebrand

BAD HERSFELD. Nach zwei Jahren Laufzeit fand jetzt die Abschlussveranstaltung des Projekts „Offene Türen für Alleinerziehende“ im Martin-Luther-Haus in Bad Hersfeld statt. Ziel des Netzwerks war es, Alleinerziehende erfolgreich in Arbeit oder Ausbildung einzugliedern und eine bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und Berufswelt zu schaffen.

Projekt bietet Unterstützung

Projektleiterin Maren Colton präsentierte die Ergebnisse der Projektarbeit. Zum Beispiel wurde eine Homepage mit umfangreichem Info-Material geschaffen. Weiterhin wurden Gesprächspartner bereitgestellt, die Alleinerziehende umfangreich beraten haben. Anschließend wurde in einer fünfköpfigen Gruppe diskutiert, unter anderem mit Elke Künholz, der Vize-Landrätin im Landkreis Hersfeld-Rotenburg von der SPD, mit welchen Mitteln man Alleinerziehende auch in Zukunft unterstützen kann.

Das Projekt, welches als Teil des Bundesprogramms „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wurde, konnte während seiner Laufzeit vielen Alleinerziehenden helfen. In Zukunft wollen die Beteiligten alles daran setzen, auf dem bislang Erreichten weiter aufzubauen.

Bereits am Morgen veranstaltete das Netzwerk in Kooperation mit der Agentur für Arbeit sowie dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein sogenanntes „JobSpeedDating“, an dem 20 alleinerziehende Frauen sowie fünf Vertreter von Hersfelder Unternehmen teilnahmen. Unter anderem schickten das Modezentrum Sauer und das Hotel Thermalis einen Abgesandten zu der Veranstaltung.

In einem Gespräch über sieben Minuten hatten die Bewerberinnen Zeit, sich dem jeweiligen Unternehmen vorzustellen. Nach einem akustischen Signal ging es für die Frauen zum nächsten Arbeitgeber. Die Resonanz zu dieser Veranstaltung war mehr als positiv, die Personalverantwortlichen der Betriebe würden auch in Zukunft wieder an einer ähnlichen Veranstaltung teilnehmen.

Am Nachmittag folgte dann die Abschlussveranstaltung des Projekts. Hierzu waren Vertreter sämtlicher Kooperationspartner des Netzwerks, wie dem Jugendamt, dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg, der Industrie und Handelskammer oder dem Kirchenkreis Rotenburg erschienen. Projektträger war der Zweckverband für Diakonie in den Kirchenkreisen Hersfeld und Rotenburg.

Von Kevin Hildebrand

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