Generationenhilfen Nordhessen wollen Arbeit intensivieren – Informationsveranstaltung am 18. März

Hilfe für Ältere anschieben

Frank

HersFeld-Rotenburg. Die Generationenhilfen Nordhessen wollen ihre Arbeit ausweiten und intensivieren. Die Kooperation der Modellstandorte Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Freiwilligenzentrum Kassel, Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder-Kreis sowie Stadt und Landkreis Kassel verzeichnet eine positive Entwicklung des Modellprojektes „Aufbau von Senioren- und Generationenhilfen“ seit seinem Start Ende 2012 und will dieses weiter vorantreiben.

Dazu laden die Generationenhilfen Nordhessen für Dienstag, 18. März, von 14 bis 18.30 Uhr zu einer regionalen Informationsveranstaltung im Philipp-Scheidemann-Haus in Kassel ein. Eingeladen sind Fachkräfte und Vertreter von Kommunen und Organisationen, besonders aber auch engagierte Bürger, die am Aufbau einer Generationenhilfe beteiligt oder interessiert sind. Sie erhalten in der Veranstaltung allgemeine Informationen, Hilfen bei Rechtsfragen, Hinweise zum Aufbau und zum Aufgabenspektrum sowie zur gezielten Öffentlichkeitsarbeit.

Seit Beginn des Modellprogramms seien schon viele neue Initiativen angestoßen worden, sagte Markus Kink von der Koordinierungsstelle Schwalm-Eder-Kreis. Besonders im ländlichen Raum falle Generationenhilfe auf fruchtbaren Boden. „Die Menschen dort wollen sich engagieren, brauchen aber Unterstützung dabei“, so Kink. Auch Stephan Wachsmuth von der Koordinierungsstelle des Landkreises Hersfeld-Rotenburg freute sich über drei neu gegründete Generationenhilfen seit dem Projektstart, zumal weitere Neugründungen unmittelbar bevorstünden. Die Koordinierungsstellen bilden die Anlaufpunkte des Projektes. Sie bieten Generationenhilfen in der Startphase Unterstützung an und beraten sie unter anderem bei Fragen zu Versicherungsschutz, Konzepterarbeitung und Öffentlichkeitsarbeit.

Frank Gerhold, Geschäftsführer des Freiwilligenzentrums Kassel, betonte die Bedeutung der Generationenhilfe vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Sie sei ein elementarer sozialer Baustein, besonders für ein Leben im ländlichen Raum. „Wir müssen eine Kultur des Miteinanders schaffen, sonst bekommen wir in Zukunft Probleme.“

Dabei ist allen Kooperationspartnern wichtig, dass die neuen Initiativen nicht in Konkurrenz zu bestehenden Angeboten treten, sondern sie erweitern. „Diese niederschwelligen Bereiche sind wunderbare Ergänzungen zu schon vorhandenen Angeboten“, sagte der Sprecher des Landkreises Kassel, Harald Kühlborn.

• Anmeldung zur Tagung bis zum 3. März bei der Landesehrenamtsagentur Hessen per E-Mail an christel.presber@gemeinsam-aktiv.de oder per Fax unter 0  69 / 6  78  94  06. Hintergrund, Kommentar

Von Nicole Schippers

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