Bürgerinitiative „Ruhe“ besichtigte gefährliche Kreuzung

Hier fehlt der Überblick

Anwohner aus dem Zinkengraben und der Lambertstraße besichtigen mit dem Stadtverordneten Daniel Faßhauer (rechts) die vor allem im Dunkeln gefährliche Kreuzung Lambertstraße, Zinkengraben/Wehnebergerstraße/ Güldene Kammer. Foto: privat

BAD HERSFELD. Erhebliches Gefahrenpotenzial sehen die Anwohner, die Mitglieder der Bürgerinitiative Ruhe und der örtliche Stadtverordnete Daniel Faßhauer (SPD) in der Kreuzung Lambertstraße/Am Zinkengraben/Güldene Kammer/Wehneberger Straße. Gemeinsam besichtigten sie den Kreuzungsbereich.

Silke Pfeffer-Wagner sieht zum Beispiel die Beschilderung und das Fehlen eines Spiegels als besondere Problematik. Auch Stadtverordneter Daniel Faßhauer erkannte angesichts der schwierigen Verkehrssituation an dieser Kreuzung Handlungsbedarf und erläuterte kurz die Möglichkeiten für eine Verbesserung der Situation und für die Umsetzung der Wünsche der Anlieger.

Thomas Faßhauer, Sprecher der Bürgerinitiative „Ruhigeres Hersfeld“, kurz „Ruhe“, betonte: „Mit einem relativ geringen finanziellen Aufwand kann das Gefahrenpotenzial wesentlich reduziert werden. Wir müssen handeln, bevor etwas passiert und nicht erst danach,“ macht er die Position der Initiative deutlich.

Einig waren sich alle Anwesenden, dass neben einer verstärkten Beschilderung und der Anbringung eines Spiegels auch die Markierungen auf der Straße (30-er Zone) zu verstärken seien. Silke Pfeffer-Wagner dazu: „Täglich überqueren Schulkinder diese Straße und begeben sich in größte Gefahr.“ Nicht alle Autofahrer seien sich der Gefahren bewusst. Hinzu kommt nach Ansicht der Anwohner die schlechte Beleuchtung dieses Straßenbereichs in den Nachtstunden. Daniel Faßhauer versicherte, sich um eine zeitnahe Lösung des Problems zu kümmern.

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