Gastronomie-Auszubildende für herausragende Leistungen ausgezeichnet

Hessens bester Nachwuchs-Koch

Stolz auf das gute Ergebnis: Fachlehrer Christian Bräuning, Elke Lepper (Flairhotel Stern), Sophia Weis, Daniel Bernhardt und Hanns-Karl Madelung (Dehoga-Vorsitzender). Foto: nh

Bad Hersfeld. Gleich doppelt freuen sich die Beruflichen Schulen Obersberg in Bad Hersfeld. Grund dafür: Zwei Auszubildende des Gastronomiebereichs erhielten bei den hessischen Meisterschaften Auszeichnungen für herausragende Leistungen. Die Gewinner sind Sophia Weis, Auszubildende Hotelfachfrau, und Daniel Bernhardt, Auszubildender Koch, beide im dritten Lehrjahr.

Je nach Ausbildungsberuf mussten die Azubis zwei Tage lang im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt in Theorie und Praxis ihr Können unter Beweis stellen.

Im Hotelfach geprüft

Für die angehende Hotelfachfrau Sophia Weis, die ihre Ausbildung im Flairhotel zum Stern in Oberaula absolviert, bestand der Wettbewerb darin, einen echten hessischen Abend zu gestalten, Reklamations- und Verkaufsgespräche auf Englisch zu führen, verschiedene Tätigkeiten im Housekeeping auszuführen und Blumengestecke zu arrangieren. Schlussendlich belegte die junge Frau hessenweit den 4. Platz. „Herauszuheben ist, dass sie laut Jury die schönste Tischdeko entwickelt hat“, sagt Fachlehrer Christian Bräuning erfreut.

Daniel Bernhardt, der seine Ausbildung zum Koch im Hotel Stern in Bad Hersfeld absolviert, darf sich nun Hessenmeister nennen. Neben Theorieaufgaben zu Politik, Wirtschaft, Warenwirtschaft und Mathematik, wurde ein Vier-Gänge-Menü aus einem vorgegebenen Warenkorb für 14 Personen gekocht. Sein Menü überzeugte die Jury vollends, weshalb er den 1. Platz belegte. „Daniel arbeitete sehr sauber und war bestens organisiert“, lobte Christian Bräuning den angehenden Koch. Als Hessenmeister wird Daniel Bernhardt nun im deutschen Finale mitkochen.

„Diese beiden Auszeichnungen sind eine tolle Werbung für die Ausbildungsberufe im Gastronomiebereich“, sagt Christian Bräuning. Weiterhin macht er deutlich, dass auch die Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben von großer Bedeutung ist. (red/cge)

Kommentare