Neue Karte stellt Wirtschaftlichkeit in Frage

Aus für Hersfelder Windpark-Projekte?

Bad Hersfeld. Im Stadtgebiet von Bad Hersfeld lassen sich Windräder möglicherweise nicht wirtschaftlich betreiben. Dies lässt sich aus einer neuen Windpotenzialkarte herauslesen, die das Hessische Umweltministerium jetzt veröffentlicht hat.

Bei Windgeschwindigkeiten bis höchstens sechs Metern pro Sekunde selbst an den wenigen überhaupt in Frage kommenden Standorten in der Stadtgemarkung dränge sich die Kreisstadt für Windparkprojekte nicht auf, erklärte Karin Potthoff vom Regierungspräsdium in Kassel, die bei der Regionalplanung für Windenergie zuständig ist, am Montag bei einer Informationsveranstaltung in der Stadthalle.

Lars Rotzsche vom Bundesverband Windenenergie, selbst Mitbetreiber der Anlagen in Schenklengsfeld, bezeichnete die sechs Meter als unterste Grenze der Wirtschaftlichkeit und verwies auf besser geeignete Standorte im östlichen Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie im Nachbarkreis Fulda.

In Bad Hersfeld waren der ehemalige Bürgermeister Hartmut H. Boehmer und der Geschäftsmann Ingo Sauer vor wenigen Wochen mit Plänen für Windkraftanlagen auf dem Wehneberg an die Öffentlichkeit getreten (unsere Zeitung berichtete). Außer ihnen haben auch noch weitere potenzielle Investoren bei der Bauverwaltung angefragt. lokalseite 7

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